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AMSTETTEN. 879 Bürger haben an einer Rad-Umfrage der Stadtgemeinde teilgenommen. Als Anliegen haben sich Lückenschlüsse, Entschärfungen von Gefahrenstellen sowie spezifische Verbesserungen beispielsweise beim Allersdorfer Kreisverkehr oder der Ybbsstraße herauskristallisiert. Die Umfrage wird nun wissenschaftlich ausgearbeitet.

(v. l.) Martin Deinhofer (IKW), Patrick Haslinger (IKW), Wolfgang Voglauer (IKW), Vizebürgermeister Markus Brandstetter, Bernhard Zehetgruber (NÖ.Regional) (Foto: Stadtgemeinde Amstetten)

Alltags-, Freizeit- und Sportradler sollen von den Verbesserungen des Radwegenetzes profitieren. „Gleichzeitig wollen wir mit der Verbesserung der Radwege mehr Amstettner zum Um- bzw. Aufsteigen bewegen“, gibt Vizebürgermeister Markus Brandstetter (ÖVP) die Zielrichtung vor.

Rückmeldung laut Vizebürgermeister „enorm“

„Die Rückmeldung war enorm. 879 Teilnehmer sind wesentlich mehr als erwartet. Das zeigt, dass wir mit dem Thema den Nerv der Amstettner getroffen haben“, bedankt sich Brandstetter bei allen, die mitgemacht haben.

Umfrage lief drei Wochen

Drei Wochen lief die Umfrage, die von der Stadtgemeinde Amstetten in Zusammenarbeit mit dem Planungsbüro IKW und dem Mobilitätsmanagement der NÖ.Regional entwickelt wurde. „Warum nutzen Sie das Rad?“, „Wie bewerten Sie das Radewegnetz in Amstetten?“ oder „Welche konkreten Maßnahmen würde sie setzen, um das Radfahrern attraktiver zu gestalten?“ – diese Fragen warteten auf die Rad-Nutzer in und um Amstetten.

Schwerpunkte

Der erste Blick auf die Umfragebögen zeigt bereits einige Schwerpunkte – wie Vorschläge für Lückenschlüsse, Entschärfung von Gefahrenstellen und spezifische Verbesserungen beispielsweise beim Allersdorfer Kreisverkehr oder der Ybbsstraße.

Verbesserte Radabstell-Anlagen gefordert

Auch Verbesserungen von Abstellanlagen wurden eingebracht, wie etwa sichere, überdachte Radabstellanlagen beim Kino oder dem CCA. Thematisiert wurde auch das Radfahren gegen die Einbahn oder Qualitätssteigerungen durch zusätzliche Beleuchtung an bestehenden Radwegen.

Radbasisnetzplanung

Die Umfrage wird nun wissenschaftlich ausgearbeitet. Das Ergebnis fließt in die Radbasisnetzplanung ein. Parallel hat die Stadtgemeinde begonnen, Radverbindungen auszubauen – etwa die Verbindung vom Bahnhof bis Höhe Interspar. „Der erste Teil wurde bereits fertiggestellt. Nun arbeiten wird an den letzten Metern Richtung Bahnhof“, so der Vizebürgermeister.


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