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AMSTETTEN. In Eggersdorf entsteht wie berichtet ein neuer Kindergarten. Nun sind die Architekten am Zug. Per Wettbewerb wird der beste Entwurf ausgewählt.

Vizebürgermeister Dominic Hörlezeder, Bildungsstadträtin Doris Koch, Landtagsabgeordnete Michaela Hinterholzer, Bürgermeister Christian Haberhauer (v. l.) (Foto: Stadtgemeinde Amstetten)

„Schon im Kindergartenjahr 2023/24 sollen neue Plätze zur Verfügung stehen“, gibt Bildungsstadträtin Doris Koch (ÖVP) Einblick in den Zeitplan. Rund 2,5 Millionen Euro seien dafür budgetiert worden. Entstehen sollen neue Gruppen am Gelände des ehemaligen Landeskindergartens in Eggersdorf – inklusive einer Tagesbetreuungseinrichtung für Kinder bis zum Kindergarteneintritt. Letztere befindet sich schon am Standort und wird während der Bauphase in ein Ersatzquartier übersiedeln.

Starkstromleitungen: Bedenken aus dem Weg geräumt

Aus dem Weg geräumt worden seien laut Koch Bedenken bezüglich zweier Starkstromleitungen, die sich im unmittelbaren Bereich des Kindergarten-Gebäudes befinden und diesen auch queren. „Das Ergebnis eines unabhängigen Gutachtens bescheinigt, dass keine negativen Auswirkungen auf die Kinder und die dort beschäftigten Personen zu erwarten sind“, so auch SP-Baustadtrat Bernhard Wagner.

„Vorzeigeprojekt“

Mittlerweile sind bereits die Architekten am Zug. Per Wettbewerb wird der beste Entwurf ausgewählt. „Wir wollen hier auch ein Vorzeigeprojekt in der Nachhaltigkeit entstehen lassen“, sagt Vizebürgermeister und Umweltstadtrat Dominic Hörlezeder von den Grünen. „Wenn man ein neues Haus für Kinder errichtet, muss man natürlich auch in Sachen Energieeffizienz und Ressourcenschonung in die Zukunft blicken“, erklärt der Vizebürgermeister.

Finanzierung: Mittel aus NÖ Schul- und Kindergartenfonds

„Das Land NÖ unterstützt Neubauten mit finanziellen Mitteln des NÖ Schul- und Kindergartenfonds“, so VP-Landtagsabgeordnete Michaela Hinterholzer, bei der Besichtigung in Eggersdorf. „Wesentlich für den erfolgreichen Ausbau der Betreuungs- und Bildungsangebote ist Zusammenarbeit zwischen Land und Gemeinden“, betont die Politikerin. „Wir werden natürlich beim Land NÖ alle Fördermöglichkeiten ausschöpfen“, so VP-Bürgermeister Christian Haberhauer.


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