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AMSTETTEN. In einer ehemaligen Wäscherei in Greinsfurth nehmen die Covid-Fighters Ende Juni den Betrieb auf.

Raimund Ossinger, Josef Winkler, Dieter Funke, Boris Fahrnberger, Christian Haberhauer, Andrea Kaspar, Ferenc Ráduly, Franz Obergruber, Matthäus Fahrnberger, Erkan Ercan, Ádám Dán (Foto: Stadtgemeinde Amstetten)

„Rund 60 Mitarbeiter werden in Amstetten einen neuen Arbeitsplatz finden“, erklärt Boris J. Fahrnberger, Gründer und Geschäftsführer der Covid-Fighters. Vorerst, denn: „In Spitzenzeiten kann die Kapazität auf bis zu 300 erweitert werden“, so Fahrnberger.

Auswertung von Covid-Tests & Forschungslabor

Am Standort soll die Auswertung von Covid-Tests durchgeführt werden. Zusätzlich soll ein Forschungslabor entstehen. „Die Ansiedlung der Covid-Fighters ist für Amstetten eine enorme Bereicherung. Besonders freut mich, dass hier eine innovative Forschungseinrichtung entsteht“, so ÖVP-Bürgermeister Christian Haberhauer.

„Für alle Eventualitäten vorbereiten“

Die neuen Virusmutationen machen es laut Fahrnberger erforderlich, notfalls für weitere Einsätze gerüstet zu sein. „Natürlich hoffen auch wir auf ein Ende der Pandemie. Aber wir sehen es als unsere Aufgabe, uns für alle Eventualitäten vorzubereiten. Unsere Geräte sind alle systemoffen und können für verschiedenste Einsätze konfiguriert werden”, so Fahrnberger.

Gute Anbindung

Ausschlaggebend für die Standortwahl waren Fahrnberger zufolge die Anbindung an der Ost-West-Achse, die für die Anlieferung der Proben ebenso nötig ist, wie für die Anreise der Mitarbeiter. Ebenso habe die Ausstattung des aktuell leerstehenden Firmengebäudes, in dem sich unter anderem Reinräume befinden, zur Entscheidung beigetragen.

Gesamtfläche: 4.700 Quadratmeter

„Im Firmengebäude, in das die Covid-Fighters einziehen werden, befand sich eine Wäscherei“, erklärt Dieter Funke, zuständig für Betriebs-, Gewerbe- und Büroimmobilien bei Immobilia Obergruber. Die Gesamtfläche beträgt rund 4.700 Quadratmeter.

Ressourceneffizienz

„Ein bestehendes, aktuell leerstehendes Firmenareal wird hier wieder einer Nutzung zugeführt. Ressourceneffizienz, Bodenversiegelung und Leerflächenmanagement sind bedeutende Themen in einer nachhaltigen Entwicklung der Stadtgemeinde. Diesen Weg wollen wir künftig weiter fortsetzen“, so Haberhauer.

8 Millionen Euro Invest

Ende Juni soll der Betrieb aufgenommen werden. Bis zu 8 Millionen Euro werden in den neuen Standort seitens der Covid-Fighters investiert. „Für die mögliche Welle im Herbst sind die Covid-Fighters somit erneut gut aufgestellt“, so Haberhauer.


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