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BEZIRK AMSTETTEN. Am Glasfaserausbau im Bezirk Amstetten wird emsig gearbeitet. Jetzt geht es darum, aus den Fördertöpfen von Bund und Land möglichst viel Geld zu lukrieren. Dazu haben sich 20 Gemeinden zu einer Kooperation zusammen geschlosssen. Der Landtagsabgeordnete Anton Kasser (ÖVP) und Wolfgang Voglauer, Geschäftsführer der Firma IKW bringen Licht in die komplizierte Materie.

Wolfgang Voglauer, Geschäftsführer der Firma IKW und Landtagsabgeordneter Anton Kasser (ÖVP) (v. l.) (Foto: mott)

Viele Gemeinden im Mostviertel bereiten sich seit Jahren durch die Mitverlegung von Glasfaserleerrohren bei Infrastrukturprojekten und auch durch eigene Fördereinreichungen auf den flächendeckenden Glasfaserausbau vor. Zusätzlich hat in vielen Gemeinden der Glasfaserausbau durch oder in Kooperation mit der nöGIG bereits begonnen.

Die Kosten des Glasfaserausbaus in der Region werde 78 Millionen Euro kosten. Nun geht es ums Ringen um eine Förderung in der Höhe von 42 Millionen Euro vom Bund. Nur, wenn der Bund fördert, gibt es auch Förderung vom Land. Hier sprechen der Landtagsabgeordnete Anton Kasser (ÖVP) und Wolfgang Voglauer, Geschäftsführer der Firma IKW von 16 Millionen Euro. Das restliche Geld wird von den Gemeinden vorfinanziert. Durch die Gebühr für die Vermietung holen sich die Gemeinden dann das Geld zurück.

Für den ersten Fördercall - sprich die erste Ausschüttung - haben 20 Gemeinden der Kooperation alles fristgerecht eingereicht. Ob und wieviel Fördergeld kommt, kann noch nicht gesagt werden. Anton Kasser und Wolfgang Voglauer sind allerdings sehr zuversichtlich.

Glasfaserausbau gibt es derzeit in Allhartsberg, Aschbach Markt, Oed-Öhling, Kematen/Ybbs und Sonntagberg. Begonnen hat der Glasfaserausbau in Biberbach, Purgstall und Wolfsbach. Und noch 2022 wird der Glasfaserausbau beginnen in Euratsfeld, Ferschnitz, Neuhofen/Ybbs, Seitenstetten, St. Pantaleon-Erla, St. Valentin, Ernsthofen, St. Peter/Au, Steinakirchen und Wang.

Im Vorfeld wurden sämtliche Gemeinden der Bezirke Amstetten, Melk und Scheibbs eingebunden. Aufgrund der geographischen Lage und ähnlicher Rahmenbedingungen hat sich die Kooperation der 20 Gemeinden als am zielführendsten ergeben.


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