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AMSTETTEN. Entlang der B121 bei Mauer und Waldheim kommt es immer wieder zu gefährlichem Wildwechsel. Dies endet für die Tiere in vielen Fällen tödlich und stellt auch für die Verkehrsteilnehmer eine Gefahr dar. SPÖ und Junge Generation schlagen daher eine Wildbrücke über die B121 vor.

SPÖ-Bezirksgeschäftsführer Siegfried Köhsler, JG-Vorsitzende Annika Blutsch, Vizebürgermeister Gerhard Riegler, Landtagsabgeordnete Kerstin Suchan-Mayr (Foto: SPÖ)

Während die Amstettner Bevölkerung weiter wächst, schwindet der Lebensraum für viele Wildtiere. Dazu kommt, dass im Zuge der Corona-Pandemie mehr Spaziergänger und Sportler die Wälder, speziell die Forstheide, für sich entdeckt haben. „Nicht selten verirren sich durch den eingeschränkten Lebensraum und den Wirbel, den die Menschen verursachen, Wildtiere in Siedlungen oder in die Nähe von viel befahrenen Straßen. In den Siedlungen rund um die B121 kam es bereits mehrfach zu Vorfällen, bei denen Rehböcke in Zäunen stecken blieben und dort verendeten. Außerdem versuchen öfters Tiere erfolglos die Bundesstraße Richtung Mauer zu überqueren. Dies gefährdet sowohl die Tiere selbst, als auch die Verkehrsteilnehmer“, berichtet Annika Blutsch, Vorsitzende der Jungen Generation Amstetten.

Wildbrücke und Zaun

Gemeinsam mit Landtagsabgeordneter Kerstin Suchan-Mayr (SPÖ) und Vizebürgermeister Gerhard Riegler (SPÖ) schlägt Annika Blutsch vor, eine Wildbrücke über die B121 und einen Zaun auf der Waldheimer Seite der Straße zu errichten. Suchan-Mayr dazu: „Ich halte die Installation einer Wildbrücke an dieser Stelle für eine gute Möglichkeit, Tierschutz und die Erhöhung der Verkehrssicherheit zu kombinieren. Damit sorgen wir dafür, dass das Überqueren der Straße für Tiere gefahrlos möglich ist und ihr Lebensraum erweitert wird. Nachdem es sich bei der B121 um eine Landesstraße handelt, werde ich mich auf Landesebene für diese Maßnahme stark machen.“Riegler betont, wie wichtig Maßnahmen zum Tier- und Umweltschutz in der Gemeindepolitik sein müssen: „Mit dem Kauf der Forstheide haben wir 2019 einen wichtigen Schritt in Richtung Umweltschutz gesetzt. Gerade in Anbetracht der Klimakrise und des Artensterbens müssen wir gemeinsam weitere Maßnahmen setzen. Dazu zählen unter anderem der Ausbau Erneuerbarer Energien, hohe Umweltstandards bei Bauprojekten und ein Verbot krebserregender Pflanzengifte wie Glyphosat.“


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