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AMSTETTEN. Im Zuge der Europapolitischen Akademie des Renner Instituts durchlief Fröhlich fünf Module zu aktuellen europäischen Herausforderungen. Am Ende des Lehrgangs stand eine Exkursion nach Brüssel mit einer Zertifikatsverleihung an.

Europa-Abgeordneter Dr. Günther Sidl (rechts) gratulierte Gemeinderat Andreas Fröhlich (links) zum Abschluss der Europapolitischen Akademie. (Foto: SPÖ)

Der diesjährige Lehrgang der Europapolitischen Akademie des Karl-Renner-Instituts ermöglichte den Teilnehmenden einen besonderen Einblick in die Institutionen der EU. Das Abschlusszertifikat erhielt auch Andreas Fröhlich, SPÖ-Gemeinderat in Amstetten und bis vor Kurzem Praktikant in Brüssel, von unserem Mostviertler EU-Abgeordneten Günther Sidl. „Die EU beeinflusst nahezu alle Politik- und Lebensbereiche - deshalb ist es umso wichtiger, dass sich alle, die politisch tätig sind, auch mit den Entwicklungen in Brüssel auseinandersetzen“, begrüßt Sidl das rege Interesse am EU-Lehrgang.Neben der Zertifikatsverleihung stand bei der Exkursion nach Brüssel ein dichtes Programm mit Gesprächsterminen in der Europäischen Kommission, der Ständigen Vertretung Österreichs oder im Europäischen Parlament an. „Dabei haben wir über die großen Herausforderungen gesprochen, die sich der Union aus sozialdemokratischer Sicht stellen. Sowohl rasche, europaweit Maßnahmen gegen die Teuerungswelle, als auch die Leistbarkeit und der soziale Ausgleich beim Klimaschutz wurden dabei intensiv diskutiert. Besonders beim Klimaschutz müssen wir auf Europäischer Ebene mutige Schritte setzen, um diese Menschheitsherausforderung meistern zu können“, so Fröhlich. Generell habe er eine positive Sicht auf die Idee der Europäischen Zusammenarbeit und Solidarität. Fröhlich: „Meine Generation verbindet viele positive Dinge, wie die Reisefreiheit oder kulturelle Vielfalt mit der Europäischen Union. Natürlich hat die EU in genügend Dingen Aufholbedarf, etwa bei der Besteuerung von Großkonzernen, aber alles in allem ist die Europäische Union ein Erfolgsprojekt, von dem wir Österreicherinnen und Österreicher deutlich profitieren. Deswegen ist es umso wichtiger, den Menschen die Bedeutung der EU zu vermitteln und dagegenzuhalten, wenn Konservative und Rechte aus parteipolitischen Motiven die Europäische Union als Sündenbock für eigene Fehler präsentieren“


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