Saftmobil an der Moststraße unterwegs
MOSTVIERTEL. Unter dem Motto „Dein Obst – dein Saft“ bieten zahlreiche Moststraße-Gemeinden die Möglichkeit, selbstgemachten Saft aus eigens geklaubtem Obst zu produzieren. Eine mobile Saftpresse gastiert dabei in insgesamt fünf Gemeinden, unter anderem mit dem Ziel, die Wertigkeit von Streuobst und das Gesundheitsbewusstsein zu steigern.

„Aktuelle Krisen zeigen, dass es wichtiger denn je ist, regionale Ressourcen zu schätzen und zu nutzen. Dazu gehören auch regionale Lebensmittel und das Obst im eigenen Garten, welches oft gar nicht geerntet wird und schlussendlich verfault“, ruft Obfrau der Moststraße Michaela Hinterholzer (ÖVP) zum Obstklauben auf. Aus diesem Grund organisiert die Moststraße in Zusammenarbeit mit fünf Gemeinden eine Tour mit der mobilen Saftpresse.
Obst klauben lohnt sich
„Obst, welches nicht um die halbe Welt transportiert wird, dabei nicht viel Energie verschlingt und zudem noch saisonal geerntet und verarbeitet wird, ist klimaschonend und gesünder“, meint Amstettens Gesundheitsgemeinderätin Claudia Weinbrenner (ÖVP) überzeugt.Aufgerufen, das eigene Obst zu klauben, sind alle Gruppen, Vereine und Privatpersonen in den Gemeinden. Die gelieferten Früchte werden vor Ort gewaschen und anschließend gepresst. „Das Obst sollte bestmöglich am selben Tag oder am Vortag geklaubt werden, reif sein und keine Faulstellen aufweisen, um eine gute Saftqualität sicherzustellen“, so Anton Pfaffeneder. Er betreut das Saftmobil und organisiert den Ablauf vor Ort.
Direkt abgefüllt
Der frisch gepresste Saft wird noch direkt vor Ort pasteurisiert und in sogenannten 5 L oder 10 L „Bag-in-Boxen“ praktisch zum mit nach Hause nehmen abgefüllt.
„Ich freue mich über die gemeinsame Kooperation mit der Moststraße und rufe alle Vereine, Privatpersonen und Gruppen dazu auf, die Möglichkeit zu nutzen, den eigenen Saftvorrat mit einem gesunden regionalen Produkt aufzufüllen“, so Bürgermeister aus St. Georgen am Ybbsfelde Christoph Haselsteiner (ÖVP). Die mobile Saftpresse ist nicht nur für die teilnehmenden Vereine und Gruppen, sondern auch für interessierte Zuseher und Kinder ein interessantes Spektakel.
Birnenmaskottchen
In ausgewählten Gemeinden wird zudem der „Bartl“, das Birnenmaskottchen der Moststraße, zu Gast sein. „Jede selbst geklaubte Birne und jeder gepflückte Apfel schmeckt doppelt, denn es trägt Stück für Stück zum Klimaschutz und zum Erhalt der Kulturlandschaft bei. Liebe Mostviertlerinnen und Mostviertler machen Sie mit und bringen Sie Ihr Obst zu mobilen Saftpresse“, so Bürgermeister Christian Haberhauer (ÖVP).


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