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AMSTETTEN. Vor allem zum Schutz vor Sachbeschädigungen und Belästigungen betreibt die Stadt Amstetten in ihren Anlagen mehr als 210 Videokameras.

Ortsvorsteher Manuel Scherscher, Gemeinderat Christoph Zechmeister, Stadtwerke-Direktor Jürgen Hürner, Gemeinderat Christian Schrammel und Vizebürgermeister Dominic Hörlezeder machen sich ein Bild. (Foto: Stadtgemeinde Amstetten)

„Amstetten ist eine sichere Stadt. Das unterstreicht auch die Kriminalstatistik, die letztes Jahr sogar rückläufig war. Dennoch empfinden das manche Personen, die zum Beispiel selber von Vorfällen betroffen waren, oft anders“, so Sicherheits-Gemeinderat Christoph Zechmeister (ÖVP). Er machte sich gemeinsam mit Vizebürgermeister Dominic Hörlezeder (Grüne), Gemeinderat Christian Schrammel (FPÖ) und Ortsvorsteher Manuel Scherscher (ÖVP) ein Bild über die Lage.

Kameras

Vor allem zum Schutz vor Sachbeschädigungen und Belästigungen betreibt die Stadt Amstetten in ihren Anlagen über 210 Videokameras. „Besonders gut überwacht werden dabei das Parkhaus in der Eggersdorfer Straße sowie das Parkdeck am Graben“, so Zechmeister.

Zur Abschreckung

In erster Linie sollen die Kameras abschrecken. „Darüber hinaus leisten sie aber auch einen wichtigen Beitrag zur Aufklärung von Straftaten, da 48 Stunden automatisch aufgezeichnet werden. Und diese Videoaufnahmen werden der Polizei im Anlassfall selbstverständlich übergeben“, erklärt der Sicherheits-Gemeinderat.

Auch beim Jugendzentrum

Vor kurzem seien auch Kameras auf dem Areal des Jugendzentrums Atoll verbaut worden, die außerhalb der Betriebszeiten für zusätzliche Sicherheit sorgen sollen. Gemeinsam mit den Mitarbeitern der Stadtwerke überprüften die Mandatare die Kameraeinstellungen, machten Vorschläge zu den Winkel-Einstellungen und berieten, wo zusätzliche Kameras sinnvoll wären.  

Kameras auch in der Nachtszene „enorm sinnvoll“

„Wir wollen auch Private, vor allem Lokalbesitzer, dazu anregen ihre Geschäftsräume und Lokalitäten mit Videoanlagen auszustatten. Gerade in der Nachtszene wäre das enorm sinnvoll. Wir sind hier bereits in Gesprächen mit Betreibern“, führt Sicherheits-Gemeinderat Zechmeister aus. Das dürfte auf fruchtbaren Boden fallen. Erst unlängst seien die Kameras des Nachtlokals „K1“ erweitert worden. „Dort sorgen seither vier Kameras rund um die Uhr für Ordnung und mehr Sicherheit“, so Zechmeister.

Sicherheit & Stadterweiterung

Für Vize-Bürgermeister Hörlezeder und Ortsvorsteher Scherscher spielt das Thema Sicherheit vor allem in der Stadterweiterung eine große Rolle: „Mit dem Umbau des Hauptplatzes, der Errichtung des Quartiers A und dem Neubau des Amstettner Bads gestalten wir unsere Stadt gerade gänzlich neu. Wichtig ist hierbei, vor allem offene, helle und freundliche Plätze als Orte der Begegnung zu schaffen! Orte, die dann auch entsprechend bespielt und belebt werden. Dunkle Durchgänge und Gassen sollen der Vergangenheit angehören“.

„Wirklich guter Austausch“

FPÖ-Gemeinderat Christian Schrammel: „Gemeinsam mit meinen Kollegen aus dem Gemeinderat bin ich hier in einem wirklich guten Austausch. Die Optimierung der Kameraeinstellungen ist da nur ein erster konkreter Schritt, den wir schon getroffen haben. Ich denke, das System kann durchaus auch noch ausgebaut werden.“


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