Info-Veranstaltung "Erneuerbare Energiegemeinschaft" in Weistrach
WEISTRACH. 110 Bürger folgten der Einladung von Bürgermeister Erwin Pittersberger sowie Umweltgemeinderat Thomas Hirsch (beide ÖVP) und informierten sich über Photovoltaik, Speicher und Energiegemeinschaften.

Durch das Erneuerbaren-Ausbau-Gesetz ist es erstmals möglich, Strom in einer Gemeinschaft zu erzeugen, zu verbrauchen und zu speichern. Das Pilotprojekt „Erneuerbare Energiegemeinschaft Region Amstetten (kurz: EEG)“, nimmt derzeit Interessensbekundungen von Privathaushalten, landwirtschaftlichen und gewerblichen Betrieben sowie Gemeinden an. Bis Ende Oktober kann man sich dazu online registrieren.
Vorteile der EEG
„Die EEG bringt Vorteile wie einen sicheren, fairen Preis und die Möglichkeit, Strom von unterschiedlichen Liegenschaften effizient zu nutzen“, erklärt Klemens Willim vom Gemeinde Dienstleistungsverband für Umweltschutz und Abgaben (GDA).
PV-Anlagen
Eine wichtige Rolle dabei spielt der Strom aus Photovoltaikanlagen. Energieberater Werner Brunmayr informierte diesbezüglich über die wichtigsten Eckdaten zum Sonnenkraftwerk auf dem eigenen Dach: „Der Zeitpunkt zur Errichtung einer Photovoltaikanlage hat immer gepasst, sogar wie die Strompreise niedrig waren - wenn man ein geeignetes Dach hat, sollte man sich jetzt wirklich Gedanken darüber machen!“, so Brunmayr.
Ausbau forcieren
Die Gemeinde Weistrach ist Teil der EEG und wird den Ausbau von Photovoltaik in der Gemeinde weiter forcieren. Umweltgemeinderat Thomas Hirsch meint dazu: „Um die Klimaziele zu erreichen, müssen wir bis 2030 die PV-Leistung auf den Dächern vervielfachen. Als Gemeinde werden wir weitere Anlagen errichten und uns so unabhängiger machen!“


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