Neuer Schulfreiraum für die Mittelschule Mauer mit historischem Bezug
MAUER. Ein Ort der Bewegung und der Begegnung - das soll der neue Schulfreiraum in der Mittelschule Mauer sein, der von Bildungs- und Familien-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister (ÖVP) eröffnet wurde.
Der bestehende Schulfreiraum wurde im Rahmen der Förderinitiative „Schulhöfe und Spielplätze in Bewegung“ revitalisiert, ansprechender gestaltet und mit attraktiven Spielgeräten ausgestattet. Die Förderung des Landes Niederösterreich dafür betrug 20.000 Euro. Die Stadt investiert rund 150.000 Euro in das Projekt. Das Land NÖ unterstützt den Schulfreiraum mit insgesamt 40.000 Euro.
Bei der Gestaltung des neuen Schulfreiraumes wurde auch der Geschichte des Ortes Rechnung getragen, genauer gesagt den Ausgrabungen im Zusammenhang mit der römischen Gottheit Jupiter dolichenus, nach dem auch die Mittelschule benannt ist.
Thema „Altes Rom“
Aus diesem Grund wurde das Thema „altes Rom“ gestalterisch aufgegriffen. Als Besonderheit wurde ein räumlich großer Gegenstand, der insbesondere den Römern zugeschrieben wird, ausgewählt. Dieser wurde in der Ausführung so interpretiert, dass er als Kletter-Balancierelement und gleichzeitig als identitätsstiftendes, auch von der Ferne sichtbares, Landmark dient. Auch die sogenannte grüne Klasse wurde in Form einer Fort-artigen Sitzarena umgesetzt und so das Thema Römer aufgegriffen.
Rückzugs- und Entspannungsort
Der angrenzende Park wurde als Rückzugs- und Entspannungsort in die Gestaltung miteinbezogen und bietet Hängemattenschaukeln zum Entspannen. Als aktive Elemente finden sich außerdem ein Karussell sowie ein Bodentrampolin im Schulfreiraum wieder. Im Rahmen einer gemeinsamen Pflanzaktion wurde mit den Schülern der Mittelschule ein großes Fortheidebeet angelegt. Der gesamte Freiraum ist sehr offen gestaltet. Um dennoch Rückzugsmöglichkeiten in Form von natürlichen Nischen zu erhalten, wurde eine Hainbuchenhecke gepflanzt. „Ich wünsche den Schülern sowie den Pädagogen viel Freude mit diesem ganz besonderen Schulfreiraum“, so Teschl-Hofmeister.
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