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AMSTETTEN. Auf Einladung des Kulturhofs spricht Markus Marterbauer zum Thema „Angst und Angstmacherei. – Für eine Wirtschaftspolitik, die Hoffnung macht“.

Markus Marterbauer (Foto: Lukas Beck)
Markus Marterbauer (Foto: Lukas Beck)

Neoliberale Wirtschaftspolitik betrachtet Angst als mobilisierenden Faktor. Sie schürt Angst vor Altersarmut, sozialem Abstieg und dem bevormundenden Staat. Doch ist es das, was wir angesichts von Pandemie, Krieg und Klimakrise brauchen?

Markus Marterbauer plädiert mit seinem Co-Autor Martin Schürz für eine Wirtschaftspolitik, die begründeten Ängsten gezielt entgegenwirkt, die Verängstigte bestärkt, Hoffnung weckt und Freiheit schafft. „In einer Gesellschaft, in der Wenige Milliarden besitzen, darf es keine Armut geben, und es darf nicht mit Angstmacherei Politik betrieben werden“, so Marterbauer. Ein Plädoyer für hohe Mindeststandards in einem besseren Sozialstaat, Löhne, von denen man gut leben kann, und eine Begrenzung des Reichtums.

Do., 24. November 2022
Beginn: 19.30 Uhr
Rathaussaal Amstetten
Kontakt: 0664 5316963

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