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AMSTETTEN/WAIDHOFEN. Die Modenschau auf der Hauptbühne der Bio-Österreichmesse in Wieselburg präsentierte die bunte Vielfalt von vier biofairen Modelabels. 

Mode, die der Haut guttut, die bunt ist und unter fairen ökologischen Bedingungen produziert wird. (Foto: zVg)

Die Models der Weltläden von Waidhofen und Amstetten zeigten in fünf Durchgängen Frauen- und Männermode von Gary Mash, anukoo, madness und Fairytale – fair fashion. Große Variationen in den Farbschattierungen, Schnittformen und Offenheit für die Vielfalt der Körperformen kennzeichnen die gegenwärtige biofaire Modewelt.

Slow fashion

„Wir zeigen Ihnen slow fashion, Kleidungsstücke, die Sie lange tragen, vielfach kombinieren können und die mit zusätzlichen Accessoires stets neue Outfits erzeugen“, so die begeisternde Modeschöpferin Gumpelmaier-Grandl als Moderatorin der einstündigen Modenschau. Sie ist Inhaberin des ökofairen Labels Fairytale, das seinen Sitz in Eferding hat.

Produktion in Nepal

Produziert wird die bunte Fairytale-Mode in Nepal. Die Mitarbeiter in einer Schneiderei, Filzerei und Druckerei sind langjährige Fairtrade-Partner. Sie profitierten vor allem in der Coronazeit und zuvor schon nach dem verheerenden Erdbeben von ihren Absatzchancen über den Fairen Handel. Ihre Überzeugungen bezüglich fairer Alternativen in der Modebranche vermittelte Gumpelmaier-Grandl den Gästen der Modeschau mit folgender Aussage:  „Im Fokus der biofairen Modeproduktion in Nepal stehen gute Produktionsbedingungen, eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe, Stoffe, die der Haut guttun und die Umwelt nicht schädigen und das Angebot für alle von XS bis 3XL“. 


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