Zertifizierte Radfreundlichkeit: Amstetten holte Regionssieg im Mostviertel
AMSTETTEN. Die Stadtgemeinde erhielt für ihre Ideen und Projekte in Sachen Radfreundlichkeit den Radland-Preis.

„Der Radland-Preis holt Vorreiter vor den Vorhang. Es geht hier um Bewusstseinsbildung, um neue Ideen und innovative Projekte“, erklärt Vizebürgermeister Markus Brandstetter (ÖVP). Der Regionssieg für das Mostviertel zeige, „dass sich die Stadt auf dem richtigen Weg befindet“.
Ausbau des Radwegenetzes
„Wir wollen gemeinsam mit den Radfahrer die Angebote der Stadt weiter verbessern und dieAmstettner zum Um- und Aufsteigen auf das Rad bewegen“, so Brandstetter, der die Bürgerbeteiligung weiter stärken möchte. An einer heuer durchgeführten Umfrage nahmen 879 Alltags-, Freizeit- und Sportradler teil. „Die wertvollen Inputs dienen als Basis für die weiteren Schritte“, so Brandstetter. Die Stadt Amstetten setze unter anderem auf den Ausbau des Radwegenetzes und der Radabstellplätze. Ziel sei auch, die Verkehrssicherheit zu erhöhen.
Projekte in Amstetten
In der Wiener Straße wurde in diesem Jahr der Radweg vom Bahnhof stadtauswärts verlängert. Am Bahnhof Hausmening wurde eine neue Nextbike-Station errichtet. Aktuell werden Gespräche für Mobilitätspartnerschaften mit Amstettner Unternehmen geführt und mit den Umlandgemeinden ein Radwegenetz für das Alltagsradeln erarbeitet. Zudem sollen in Abstimmung mit dem Land NÖ und den ÖBB die Radabstellplätze rund um den Bahnhof erweitert werden. Für die Anschaffung von Lastenrädern gibt es eine Förderung seitens der Stadtgemeinde. Für die Jüngsten wurde der Verkehrserziehungspark saniert. „Mit dem neuen Verkehrserziehungspark bilden wir alle Straßensituationen ab, die es in Amstetten gibt und bieten damit einen sicheren Ort zum Üben“, erklärt Brandstetter.


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