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BEZIRK AMSTETTEN. Der geschäftsführende FPÖ-Bezirksparteiobmann und Opponitzer Gemeinderat Alexander Schnabel beklagt in einer Aussendung, dass es noch immer kein Konzept für das ASZ Opponitz geben würde, und betont, dass die Bevölkerung im Süden des Bezirkes Amstetten – von Ybbsitz und Opponitz, Hollenstein sowie Reith – ein Recht darauf habe zu erfahren, was in diesem Areal passieren werde.

FPÖ-Bezirksparteiobmann Alexander Schnabel (Foto: Karin Novak)
FPÖ-Bezirksparteiobmann Alexander Schnabel (Foto: Karin Novak)

„Herr Landtagsabgeordneter, spielen Sie doch mit offenen Karten, statt die bekannte ÖVP-Verschleierungspolitik zu praktizieren“, fordert Schnabel. Immerhin habe Kasser bereits vor über einem Jahr medial versprochen, dass er ein Abfallentsorgungs-Konzept vorstellen würde, was bis dato jedoch nicht passiert sei. Nach wie vor kämen Bürger deshalb auf Schnabel zu. „Die Menschen befürchten, dass es im gesamten Ybbstal kein ASZ mehr geben wird und sie zur Abfallentsorgung nach Waidhofen pendeln müssen. Das wäre vor allem aufgrund der Teuerung unzumutbar.“

Keine zentralistische Abfallwirtschaft

Sollte Kasser vorschweben, mit seiner SPÖ-Stellvertreterin im Umweltverband ein ASZ in Hollenstein zu errichten, wäre das „aus Opponitzer Sicht absoluter Nonsens“, so Schnabel. „Taleinwärts Müll zu entsorgen, um diesen dann talauswärts abzutransportieren, wäre gegen jede Umweltpolitik. Ich fordere Landtagsabgeordneten Kasser auf, die bestehenden ASZ-Strukturen zu erhalten und nicht weiterhin auf Hinhaltetaktik zu setzen“, so Schnabel. „Beim Plan einer zentralistischen Abfallwirtschaft spielt die FPÖ nicht mit.“

„Bin gerne bereit, Einblicke zu gewähren“

Auf Unverständnis stoßen diese Aussagen bei ÖVP-LAbg. Anton Kasser. „Im Ybbstal besteht derzeit für die Bürger in Ybbsitz, in Hollenstein und in Opponitz ein ASZ. In St. Georgen / Reith ist eine kleine Abgabestelle mit sehr beschränkten Möglichkeiten. Die ASZ in Hollenstein und in Opponitz entsprechen beide nicht den Anforderungen einer künftigen Kreislaufwirtschaft, da aufgrund der Platzsituation viel zu wenig Containerstandplätze angeboten werden können. Derzeit gibt es gute Gespräche mit der Stadt Waidhofen, dass  das neue Wertstoffzentrum im Betriebsgebiet Kreilhof durch den GDA betrieben wird und somit dieses WSZ auch für die Ybbstaler Bevölkerung zur Verfügung stehen wird. Das WSZ in Ybbsitz wird natürlich bleiben und wenn nötig gestärkt. Für die Gemeinden Opponitz und Hollenstein wird ein neues WSZ errichtet werden, wobei der endgültige Standort noch nicht fixiert ist. Die Befürchtung von Herrn Schnabel, dass das gesamte Ybbstal nach Waidhofen fahren muss, war nie vorgesehen und wurde zu keiner Zeit diskutiert. Ich möchte Herrn Schnabel einladen sich über das gesamte ASZ/WSZ-Konzept des GDA zu informieren, dabei bin ich gerne bereit, Einblicke in die künftige Wertstoff- und Kreislaufwirtschaft zu gewähren.

 


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