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AMSTETTEN. Beim bestehenden Kreisverkehr an der Kreuzung B 1 / L 90 / Ybbsstraße im Bereich des Stadions im Stadtgebiet von Amstetten sollen zwei „Bypässe“ errichtet werden. Die Grundeinlöse ist abgeschlossen. Baustart ist im Herbst 2023. Die Gesamtkosten werden rund 500.000 Euro betragen.

 (Foto: NÖ STD Mühlbachler)
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Mobilitätslandesrat Ludwig Schleritzko (ÖVP): „Um die Sicherheit im Straßenverkehr zu garantieren, gilt es notwendige Straßenbaumaßnahmen umzusetzen. Mit der Ertüchtigung des Kreisverkehrs hier in Amstetten im Zuge der B 1 / L 90 und Ybbsstraße wird an einem wichtigen Knotenpunkt mit entsprechend hohen Verkehrszahlen eine entsprechende Verbesserung herbeigeführt.“

Staus sollen „drastisch reduziert werden“

„Mit der Neugestaltung des Zehetner-Kreisverkehrs erhöht sich der Verkehrsfluss. Damit sollen die täglichen Staus vor allem auf der Winklarner Straße und der Euratsfelder Straße sowie in der Ybbsstraße drastisch reduziert werden. Für die Ein- und Auspendler, die Anrainer und die Umwelt bedeutet dies gerade zu den Spitzenzeiten eine enorme Entlastung hinsichtlich Zeit, Lärm und Schadstoffausstoß“, berichtet Bürgermeister Christian Haberhauer (ÖVP). Die Stadt bekomme einen „echten Turbo-Kreisverkehr“, so Haberhauer, der sowohl dem Land NÖ als auch der Familie Zehetner „für konstruktiven Gespräche im Vorfeld“ dankt.

Ausgangssituation

Die Landesstraße B 1, die täglich von rund 13.000 Fahrzeugen benutzt wird, die Landesstraße L 90, die täglich von rund 17.000 Fahrzeugen benutzt wird und die Ybbsstraße (Gemeindestraße) stellen einen der wichtigsten und am stärksten befahrenen Kreuzungs-punkte im Gemeindegebiet Amstetten dar. Durch diese enorme Verkehrsbelastung kommt es in den Spitzenstunden immer wieder zu einer Überlastung und Staubildung, die alle Relationen des Kreisverkehrs betreffen, heißt es in einer Aussendung der Straßendienstabteilung des Landes.

Ausführung

Eine Ertüchtigung des Kreisverkehrs B1 / L 90 / Ybbsstraße soll durch die Errichtung von zwei zusätzlichen „Bypässen“ erfolgen. Durch die beiden Bypässe, die im Zuge der Landesstraße L 90 von beziehungsweise zur Ybbsbrücke errichtet werden, kann ein beträchtlicher Teil des Verkehrsaufkommens am Kreisverkehr vorbeigeleitet werden und eine Entlastung damit erzielen. Um den nötigen Platz für diese „Bypässe“ zu gewinnen ist es erforderlich den gesamten Kreisverkehr in Richtung Norden zu verschieben. Dank der Bereitschaft der Grundeigentümer, die dafür notwendigen privaten Grundflächen zur Verfügung zu stellen, kann dieses Bauvorhaben umgesetzt werden. Die Stadt-gemeinde Amstetten hat die notwendigen Grundeinlösungen bereits erfolgreich durchgeführt.

Start der Arbeiten im Herbst 2023

Die Arbeiten für die neue Kreisverkehrsanlage sollen im Herbst 2023 begonnen werden und im Jahr 2024 abgeschlossen sein. Um einen zügigen und sicheren Verkehrsfluss zu gewährleisten, wird der Kreisverkehr mit einem Außendurchmesser von 52 Metern ausgeführt. Eine, dem neuesten Stand der Technik entsprechende Beleuchtung (LED) soll auch in den Abend- und Nachtstunden und bei schlechter Sicht für die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer sorgen. Die Arbeiten werden von der Straßenmeisterei Amstetten-Süd in Zu-sammenarbeit mit Bau- und Lieferfirmen der Region ausgeführt.

Adaptierung der Ybbsbrücke

Für die schleppkurvengerechte Anbindung der L 90 ist auch eine Adaptierung der Ybbs-brücke durch eine Verschmälerung des flussaufwärtigen Randbalken erforderlich, um die Fahrbahn im Bereich des Kreisverkehrs verbreitern zu können.

Verkehrsbehinderungen

Die Arbeiten für den Umbau des Kreisverkehrs werden unter Aufrechterhaltung des Ver-kehrs ausgeführt. Für die Aufbringung der abschließenden Deckschichte ist eine Total-sperre für einen Tag (erfolgt an einem Sonntag) erforderlich. Die Umleitung erfolgt an die-sem Tag über das regionale Landesstraßennetz. Die Gesamtbaukosten für die Ertüchtigung der Kreisverkehrsanlage werden rund 500.000 Euro betragen, wovon 75 Prozent vom Land NÖ und 25 Prozent von der Stadtgemeinde Amstetten getragen werden.


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