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ALLHARTSBERG. Der globale Klimawandel führt zu einer Zunahme von extremen Wetterereignissen, die auch Gemeinden direkt und indirekt betreffen. Aus diesem Grund ist es wichtig, vorausschauend zu agieren und sich auf Naturgefahren vorzubereiten und Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel zu ergreifen.

Stefan Obermaißer (Elementarschäden Präventionszentrum), Tino Blondiau (eNu), Jürgen Waser (Amtsleiter) (v. l.) beim Naturgefahrencheck der Marktgemeinde Allhartsberg (Foto: Marktgemeinde Allhartsberg)

„Der Vorsorgecheck zeigte auf, dass wir auf mögliche Gefahren des Klimawandels teilweise vorbereitet sind, er hat aber auch Empfehlungen für weitere Anpassungen gegeben.“ fasst ÖVP-Bgm. LAbg. Anton Kasser, zusammen.

Vorsorgecheck Naturgefahren

Beim „Vorsorgecheck Naturgefahren im Klimawandel“ erörterten Tino Blondiau von der Energie und Umweltagentur NÖ und Stefan Obermaißer vom Elementarschaden Präventionszentrum, gemeinsam mit Amtsleiter Jürgen Waser relevanten Naturgefahren. Konkret wurde analysiert, welche Elementarereignisse sich wie auf Gemeindeflächen und Infrastruktur auswirken und welche Vorsorgemaßnahmen nötig sind. Das Ergebnis zeigte eine geringere bis mittlere Gefährdung durch Hitze, Trockenheit, Hochwasser, Erosion, Sturm, Waldbrand und Schädlingskalamitäten für Allhartsberg. Für die Gefahren Starkregen und Trockenheit wurden zusätzlich Vorsorgestrategien erörtert.

KLAR!-Programm

Durch die Teilnahme am KLAR!-Programm steht allen 35 Gemeinden der Region Amstetten ein „Vorsorgecheck“ mit Experten zur Verfügung. Der Vorsorgecheck unterstützt die Gemeinde in der Selbsteinschätzung hinsichtlich Naturgefahren und Klimarisiken und dient als Anstoß, welche Vorsorgemaßnahmen für die Bevölkerung, die Umwelt und Infrastruktur getroffen werden können.


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