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AMSTETTEN. Bis 2030 sollen in der Stadt und ihren Ortsteilen 14 neue Kindergartengruppen und vier zusätzliche Tagesbetreuungs-Stätten entstehen. Das Investitionsvolumen beträgt 17 Millionen Euro.

  1 / 4   Bildungsstadträtin Doris Koch (ÖVP), Bürgermeister Christian Haberhauer (ÖVP) und Vizebürgermeister Dominic Hörlezeder (Grüne) (Foto: mai)

„Wir zünden mit dieser Bildungsoffensive einen Kinderbetreuungs-Turbo für Amstettner Familien“, erklärt Bürgermeister Christian Haberhauer. 14 Kindergarten- und vier zusätzliche Tagesbetreuungseinrichtungen sollen bis 2030 eingerichtet werden. Sowohl in Eggerdorf als auch in Hausmening, Mauer und Amstetten sollen dafür neue Kindergärten entstehen.

Start in Eggersdorf

„Damit steigt die Anzahl der Kindergartengruppen in Amstetten auf 48 und auf sechs Tagesbetreuungsgruppen“, so Haberhauer. Der Start erfolgt in Eggersdorf, wo in einer Bauzeit von zwei bis zweieinhalb Jahren ein neuer fünfgruppiger Kindergarten entstehen soll. Der Baustart erfolgt im Herbst 2023.

Finanzieller Kraftakt

Insgesamt werden bis 2030 17 Millionen Euro investiert. Dieser finanzielle Kraftakt hängt eng mit der „Blau-gelben Betreuungsoffensive“ des Landes zusammen. „Wir begrüßen diese Initiative des Landes für mehr Betreuungszeit und die verpflichtende Betreuung von Kleinkindern unter 2,5 Jahren. Die 50-prozentige Förderzusage des Landes ermöglicht die Durchführung der Kindergarten-Offensive in Amstetten“, betont der Bürgermeister.

Derzeit werden in Amstetten 770 Kindergartenkinder in 34 Gruppen betreut. Dort arbeiten 40 Pädagoginnen, die dem Land unterstehen, sowie 80 Betreuerinnen , Stützkräfte und Küchenkräfte der Stadt.

60 zusätzliche Mitarbeiter

„Im Zuge der Kinderbetreuungs-Offensive werden zusätzlich mehr als 60 Mitarbeiter nötig sein“, erklärt Bildungsstadträtin Doris Koch die personelle Herausforderung.

Vizebürgermeister Dominic Hörlezeder (Grüne): „Es besteht heute fast eine Notwendigkeit, dass beide Elternteile arbeiten. Außerdem gibt es nicht nur die klassischen Formen von Familie. Die Politik muss hier reagieren und Rahmenbedingungen schaffen“.


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