ST. PETER/AU. Derzeit beschäftigen sich verschiedene Gemeinderatsausschüsse mit dem Thema Mobilität und der bestmöglichen Vernetzung der Ortszentren im Gemeindegebiet.

In Kooperation mit dem Land Niederösterreich und den Gemeinden Seitenstetten und Wolfsbach wurde seitens der IKW Amstetten ein Maßnahmenkonzept zum Thema Radwegenetz ausgearbeitet, das kürzlich dem Bürgermeister, den Ortsvorstehern sowie dem Gemeinderat vorgestellt wurde. Ziel ist es, das Radwegenetz sukzessive auszubauen und die Ortszentren im Gemeindegebiet, aber auch die Nachbargemeinden bestmöglich zu vernetzen. Insgesamt wurden rund 30 Maßnahmen erarbeitet, eine erste Grobkostenschätzung liegt bei rund 14,5 Millionen Euro.
Ortszentren mit Radwegen verbinden
„Wir wollen Ortszentren und Knotenpunkte des öffentlichen Verkehrs bestmöglich über die Gemeindegrenzen mit Radwegen verbinden. Deshalb braucht es diese Planung, die wir jetzt Schritt für Schritt umsetzen wollen“, berichtet ÖVP-Bürgermeister Johannes Heuras. Nach Priorität gereiht sollen nun einzelne Abschnitte errichtet werden. Ganz oben auf der Liste befinden sich etwa der Lückenschluss von St. Peter/Au und Ertl, die Verbindung zwischen Seitenstetten, Wolfsbach und St. Peter/Au sowie die Schaffung eines Radweges zwischen St. Peter/Au und dem Bahnhof. Als erster Schritt muss nun mit den Grundeigentümern das Gespräch gesucht werden, ehe eine schrittweise Umsetzung starten kann.
Zahlreiche zusätzliche Rad-Initiativen
Darüber hinaus sind zahlreiche Initiativen rund ums Thema Radfahren geplant – die Anschaffung neuer Radständer, die Aktion „Bike2Bath“, eine „GEHmeindeRADsitzung“ oder aber ein Radreparaturtag im St. Peterer Freibad und die Installierung von mehreren Radreparatursäulen im Gemeindegebiet. Sportausschuss-Obmann Markus Fehringer und Gemeinderat Manfred Pferzinger sind bei der Umsetzung all dieser Projektmaßnahmen sehr engagiert.
Fußläufige Mobilität im Fokus
Großes Augenmerk wird derzeit auch auf die Fußgänger gelegt. Da durch die Verlegung der Kanalleitungen und Glasfaserverrohrung im Markt St. Peter vieles umgegraben wurde, bietet sich nun die Möglichkeit, die Gehwege im Markt zu adaptieren. Barrierefreiheit ist dabei ein großes Thema, weiters wird die Chance genutzt, mit neuen Gehwegen und Gehsteigen fußläufige Wege zu erschließen und somit einen wesentlichen Beitrag zur Sicherheit der Fußgänger zu leisten. „Fußläufige Mobilität ist gerade im Ortszentrum ein wesentlicher Faktor. Wir versuchen ganz bewusst, die Fußgängerströme zu lenken und so vieles wie möglich auszugestalten. Dazu bietet sich gerade jetzt eine große Chance, die mir persönlich auch ein Herzensanliegen ist“, fügt Bürgermeister Heuras hinzu.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden