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Ferschnitz will Vorbild für andere Gemeinden sein. (Foto: Führer)
Ferschnitz will Vorbild für andere Gemeinden sein. (Foto: Führer)

FERSCHNITZ. Die Marktgemeinde Ferschnitz setzt ein bemerkenswertes Zeichen in der Anpassung an den Klimawandel und für die Förderung nachhaltiger Ressourcennutzung. Im Frühling dieses Jahres wurde am neu gestalteten Ortsplatz ein öffentlicher Trinkbrunnen errichtet, der nicht nur regional hergestellt wurde, sondern auch eine bedeutende Rolle für die Zukunft der Gemeinde spielt.

Die Einweihung des Trinkbrunnens wurde von großer Begeisterung begleitet. ÖVP-Bürgermeister Michael Hülmbauer und die engagierten Gemeindevertreter zeigten sich sichtlich stolz, eine derartige Initiative in Ferschnitz zu realisieren. Der Brunnen symbolisiert nicht nur das Engagement der Gemeinde für Umweltbewusstsein, sondern auch die Wichtigkeit von öffentlich zugänglichem Trinkwasser.

Jederzeit Zugang zu Trinkwasser

Ein Hauptziel des Trinkbrunnens liegt in der Anpassung an den Klimawandel. Die zunehmend unvorhersehbaren klimatischen Bedingungen erfordern lokale Lösungen, um sicherzustellen, dass die Bewohner jederzeit Zugang zu frischem und sauberem Trinkwasser haben. Die Wahl der regionalen Produktion für den Brunnen (Firma MetallPox, Allhartsberg) unterstreicht das Engagement von Ferschnitz für Nachhaltigkeit und wirtschaftliche Stärkung der Region.

Wert von Wasser

Diese nachhaltige Initiative trägt nicht nur zur Umweltentlastung bei, sondern stärkt auch das Gemeinschaftsgefühl, indem sie Menschen am Brunnen zusammenführt. Gefördert wurde der Trinkbrunnen aus Mitteln der Klimawandel-Anpassungsmodellregion Amstetten (KLAR!), „Öffentliche Trinkwasserspender sind weit mehr als nur eine erfrischende Quelle. Sie fördern das Bewusstsein für den Wert von Wasser als knappe Ressource und reduzieren gleichzeitig den Verbrauch von Einwegplastikflaschen“, hebt auch GDA-Obmann Anton Kasser hervor.

Über 14 neue Trinkbrunnen

Die Errichtung dieses öffentlichen Trinkbrunnens markiert einen bedeutenden Schritt in Ferschnitz' Bemühungen um eine nachhaltige Zukunft. Die Gemeinde hofft, dass dieses Beispiel auch andere Gemeinden inspiriert, ähnliche Maßnahmen zu ergreifen und gemeinsam einen positiven Wandel zu gestalten. Im Projekt der KLAR! wurden seit 2020 schon über 14 neue Trinkbrunnen in der Region errichtet. Wo diese zu finden sind: www.gda.gv.at/trinkbrunnen


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