Austausch der NÖ Kleinregion Herz des Mostviertels
WOLFSBACH. Die Vertreter der sieben Gemeinden der NÖ Kleinregion Herz des Mostviertels (Aschbach-Markt, Biberbach, Ertl, Seitenstetten, St. Peter in der Au, Weistrach und Wolfsbach) treffen sich regelmäßig zum Informationsaustausch und zur Abstimmung gemeinsamer Projekte. Gastgeber war zuletzt die Gemeinde Wolfsbach.

Im Fokus der dritten Sitzung dieses Jahres stand sowohl der geplante Rundwanderweg „Herz des Mostviertels“, als auch ein fachlicher Input der Firma GISquadrat, die eine digitale Lösung zur Erhebung und Nutzung von Brachflächen präsentierte.
Rundwanderweg als touristisches Gesamtkonzept
Die Planung und Entwicklung des Rundwanderweges „Herz des Mostviertels“ wurde im Verlauf dieses Jahres gemeinsam mit Vertretern der Gemeinden sowie Wegexperten der Region vorangetrieben und vom Büro Siegel+Kaiser fachlich begleitet. Das touristische Gesamtkonzept steht kurz vor der Fertigstellung. Um möglichst zeitnah mit der Umsetzung des Rundwanderweges zu starten, wurde die Kleinregionssitzung zur gemeinsamen Abstimmung mit der Leader Region Moststraße genutzt. Neben Start- und Informationstafeln zum Rundwanderweg, sollen sogenannte „Storytelling-Stationen“ die Region mit ihren einzigartigen Besonderheiten zu Naturraum, Geschichten, Persönlichkeiten und vielem mehr erlebbar machen. Ergänzend dazu sind Rast- und Ruheplätze an zentralen Orten entlang des Weges in einheitlichem Design geplant. „Unser gemeinsames Ziel ist es, mit diesem Projekt einen Impuls für unsere Region zu setzen. Wir haben im Herzen des Mostviertels wahrlich viel zu bieten und dieses Potenzial wollen wir hervorheben und unterstreichen“, bekräftigt Kleinregionsobmann ÖVP-Bürgermeister Johannes Heuras.
Digitales Tool für Daten
Den zweiten Schwerpunkt der jüngsten Sitzung bildete ein Fachvortrag der Firma GISquadrat. Ein digitales Tool zur optimalen Nutzung und Analyse bereits vorhandener statischer und dynamischer Daten, wie Registerdaten, Widmungen, Daten des zentralen Melderegisters, wurde vorgestellt. Mit einem weiteren Modul können auch 3D-Modelle erstellt werden. Ziel ist es, Leerstände in Gebäuden und Brachflächen im Bauland per Mausklick sichtbar zu machen, um damit die wertvolle Ressource Boden zu schonen. Für die Gemeinden war es interessant, diese Möglichkeiten zur Verschneidung von realer und digitaler Welt kennen zu lernen. Des Weiteren tauschten sich die Kleinregionsvertreter zu aktuellen Gemeindethemen, insbesondere zu den gegebenen Herausforderungen im Zuge der NÖ Kinderbetreuungsoffensive aus.


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