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AMSTETTEN. Bei der letzten Gemeinderatssitzung des Jahres am 13. Dezember bringt die Amstettner SP-Fraktion einen Antrag für Junges Wohnen in Amstetten ein. Damit wollen die Sozialdemokraten Wohnen besonders für junge Menschen leistbar und attraktiv machen.

(V. l.) Stadtparteivorsitzender und Vizebürgermeister Gerhard Riegler mit Gemeinderat Andreas Fröhlich (Foto: SPÖ)

„Leistbares, attraktives und nachhaltiges Wohnen ist einer der wichtigsten Faktoren für eine hohe Lebensqualität in unserer Stadt. Deswegen haben wir vor kurzem einen 10-Punkte-Plan für besseres Wohnen in Amstetten präsentiert. Ein wichtiger Punkt dabei ist das 'Junge Wohnen', das wir in unserer Stadt verwirklichen wollen“, erklärt SPÖ-Vizebürgermeister Gerhard Riegler.

In der Gemeinderatssitzung am kommenden Mittwoch (13. Dezember) wird die SPÖ deshalb einen Antrag einbringen, um “Junges Wohnen” auch in Amstetten zu verwirklichen. „Der Gemeinderat der Stadtgemeinde Amstetten ist gefordert, geeignete Maßnahmen zu ergreifen, um jungen Menschen den Zugang zu bezahlbarem Wohnraum und so den Schritt in die Unabhängigkeit zu ermöglichen. Dafür legen wir mit unserem Antrag die Grundlage“, so Riegler.

SPÖ-Gemeinderat Andreas Fröhlich als jüngstes Mitglied der Amstettner Gemeindevertretung berichtet von den Problemen, die jungen Menschen bei der Wohnungssuche begegnen. „Besonders junge Menschen sehen sich zum Teil vor große Herausforderungen gestellt, wenn es darum geht, eine bezahlbare und geeignete Wohnung zu finden. Ein begrenztes Einkommen am Anfang der beruflichen Karriere und die Konkurrenz am Wohnungsmarkt in der Stadt erschweren den Schritt in die Eigenständigkeit oder sorgen dafür, dass junge Menschen aus Amstetten abwandern. Dazu kommen zum Teil hohe Kautionen oder Finanzierungsbeiträge erschwerend dazu“, so Fröhlich.

Deswegen sei es wichtig als Gemeinde Maßnahmen zu ergreifen, um junge Amstettner zu unterstützen und ihnen eine Perspektive in unserer Stadt zu geben. „Wenn wir wollen, dass sich junge Menschen in unserer Stadt eine Zukunft aufbauen können, dann ist die Politik gefragt, um die nötigen Schritte zu setzen. Ansonsten wird das Wohnen in Amstetten für viele bald nicht mehr leistbar sein und immer mehr Junge werden abwandern“, erklärt Fröhlich abschließend.


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