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AMSTETTEN. Mit dem Projekt „Der Weg zu 100% Strom aus erneuerbaren Energien bei öffentlichen Gebäuden“ möchte die Klima- und Energiemodellregion Amstetten Nord die Ursachen für hohe Stromverbräuche identifizieren und darauf aufbauend das Entsorgungs-Service-Mostviertel (ESM) energieeffizienter gestalten. 

v.l.n.r. (1. Reihe): Andreas Gruber (ESM), Anton Kasser (GDA), Christa Wischenbart (KEM), Daniela Mössbichler (GDA), Reinhold Baudisch (LineMetrics), Alexander Bachler (LineMetrics), Wolfgang Lindorfer (GDA) (Foto: GDA)

Langfristig zielt das Projekt darauf ab, den tatsächlichen Grad der Eigenversorgung mit Strom aus erneuerbaren Energien zu ermitteln. Die Initiative wurde aufgrund der Erkenntnis, dass die Stromverbräuche und -kosten im ESM im Winter deutlich höher sind als im Sommer, ins Leben gerufen.

„Diese Initiative stellt eine wegweisende Entwicklung dar, indem sie eine Fülle neuer Daten sowie zusätzliche Steuerungsmöglichkeiten für öffentliche Gebäude bereitstellt“, hebt Anton Kasser, Obmann des GDA, hervor.

Für die Stromüberwachung wurde die Firma LineMetrics beauftragt. Insbesondere der Verbrauch der Heizung (Strom- und Infrarotheizung) wird dabei genauer unter die Lupe genommen.

Spezielle Sensoren, die in den Zählerkasten eingebaut sind, messen die Verbräuche.

Monitoring drei Jahre lang

Über einen Zeitraum von drei Jahren wird das Monitoring durchgeführt, um wertvolle Erkenntnisse über Einsparungspotenziale zu gewinnen. Dabei können verschiedene Grafiken, einschließlich Live-Daten und detaillierte Aufschlüsselungen darüber, welcher Verbraucher wann den meisten Strom verbraucht, zugänglich gemacht werden.

Um den Bürgern einen besseren Einblick in den aktuellen Stromverbrauch zu geben, sollen die Live-Daten zukünftig auch öffentlich zugänglich sein.


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