Buchpräsentation: „Amstetten als Modellstadt im Dritten Reich?“
AMSTETTEN. Der Historiker Gerhard Ziskovsky präsentiert am Dienstag, dem 23. April, um 19 Uhr im Rathaussaal sein neuestes Buch „Amstetten als Modellstadt im Dritten Reich? NS-Stadtplanung zwischen Vision und Realität“.

Die Stadtplanungen des Nationalsozialismus beschränkten sich nicht nur auf Großstädte. Auch Kleinstädte wie Amstetten sollten im nationalsozialistischen Sinn umgestaltet werden.
Angetrieben vom persönlichen Ehrgeiz des damaligen Bürgermeisters wurden zahlreiche Projekte zur Schaffung einer Modellstadt im Kleinen entwickelt. Von den hochtrabenden Ideen wurde – kriegsbedingt – nur ein Bruchteil verwirklicht, vielfach auf Grundlage von Enteignung und Zwangsarbeit.
Zahlreiche Ideen fanden allerdings Eingang in die Stadtplanung nach 1945 und wirken bis heute nach.


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