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AMSTETTEN. Amstetten forciert Kooperationen mit Universitäten und Fachhochschulen. Aktuell sind Studierende des Bachelorstudiums „Landschaftsplanung und Landschaftsarchitektur“ der Universität für Bodenkultur Wien in der Stadt unterwegs. Thema des Uni-Lehrgangs ist die Raumplanung eines Stadtgebiets.

  1 / 2   Amstettens Vizebürgermeister Markus Brandstetter mit dem Lehrgang der Universität für Bodenkultur bei der Stadtführung in Amstetten (Foto: Stadt Amstetten)

In Kleingruppen erstellen die Studierenden unter der Leitung von Franz Grossauer ein Gemeindeprofil und erarbeiten die rechtlichen und fachlichen Rahmenbedingungen. Nach den Analyseschritten gilt es eine Planungsempfehlung abzugeben.

Zum Start nahmen sich Bürgermeister Christian Haberhauer und Vizebürgermeister Markus Brandstetter (beide ÖVP) Zeit, um mit den Studierenden zu diskutieren und ihre Fragen zu beantworten. Anschließend erkundete der Studienlehrgang bei einer „Stadtsafari“ das Gebiet um den Bahnhof Amstetten.

 Bürgermeister Haberhauer: „Beide Seiten profitieren von Kooperation“

„Wir haben in den vergangenen vier Jahren die Zusammenarbeit zwischen der Stadt und österreichischen Fachhochschulen sowie Universitäten ausgebaut. Von den Kooperationen profitieren beide Seiten. Die Studierenden können unter realen Bedingungen arbeiten und forschen. Die Stadt wiederum erhält neue Blickwinkel, Expertisen und Ideen für eine zukunftsfitte Entwicklung“, erklärt Bürgermeister Haberhauer.

 Nachhaltige Mobilitätsprojekte

Aktuell wird mit den Fachhochschulen Steyr und St. Pölten an nachhaltigen Mobilitätsprojekten gearbeitet. Aber auch mit der Uni Wien und eben der Universität für Bodenkultur gibt es zum Thema „Stadtentwicklung“ Kooperationen.

Vizebürgermeister Brandstetter: „Haben uns guten Ruf erarbeiten können“

„Wir versuchen mit unserer Unterstützung von Ausbildungslehrgängen eine langfristige Partnerschaft mit den Universitäten und Fachhochschulen zu schaffen. Amstetten ist zwar keine Universitätsstadt, jedoch haben wir uns einen guten Ruf erarbeiten können und so dürfen wir uns mittlerweile auch über Projektanfragen ausländischer Universitäten freuen. Mit dem jetzigen Studiengang wollen wir das Zukunftsgebiet rund um den Bahnhof Amstetten neu denken. Wohnen, Arbeiten und Leben stehen dabei im Mittelpunkt. Die Ergebnisse sollen in den Stadtentwicklungsprozess Amstettens einfließen und eine positive Entwicklung Amstettens unterstützen“, berichtet Vizebürgermeister Brandstetter, der für die Projektbetreuung verantwortlich ist.


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