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AMSTETTEN. Am Weltladentag, dem 11. Mai, veranstaltet der Weltladen Amstetten von 9 bis 13 Uhr ein „Faires Frückstück“. Der ganze Tag steht unter dem Motto „Fairness ist unser Business“.

Am Weltladentag, dem 11. Mai, veranstaltet der Weltladen Amstetten von 9 bis 13 Uhr ein "Faires Frückstück". Der ganze Tag steht unter dem Motto "Fairness ist unser Business". (Foto: Visions-AD/stock.adobe.com)

Faire Handelspraktiken, unternehmerische Verantwortung und Transparenz gehören zum Selbstverständnis des Fairen Handels. Die österreichischen Weltläden stellen rund um den Weltladentag anhand ausgewählter Produkte und deren Lieferketten klar, was weltweite Fairness bedeutet.

Der Faire Handel zeigt einem herrschenden Wirtschaftssystem, das maßgeblich auf Ausbeutung beruht und Wettbewerbsvorteile durch die Missachtung von Menschenrechten und Umweltstandards erreicht, seine Grenzen auf und bietet Alternative.

Faire globale Standards statt Ausbeutung

Viele Akteure im Fairen Handel haben sich lange für ein Lieferkettengesetz mit klaren Haftungsregeln für alle Unternehmen und Transparenz für die Konsumenten eingesetzt. Fairness und Transparenz wurden durch den Beschluss auf europäischer Ebene im April 2024 gesetzlich verankert.

Denn bei der Erstellung von Produkten europäischer Unternehmen werden zum Teil massiv Menschenrechte verletzt und die Umwelt zerstört. Der Profit bleibt nur wenigen. Das Gesetz soll dafür sorgen, dass europäische Unternehmen die Einhaltung von Menschenrechts- und Umweltstandards in ihren Lieferketten, sicherstellen - also auch bei ihren Lieferanten. Unternehmen müssen nun künftig europaweit dokumentieren, dass von ihnen importierte Produkte aus Drittländern nicht zu Kinderarbeit oder Umweltschäden führen.

Katharina Krammer:  “Fair und transparent handeln“

„Im Fairen Handel ist es klar, fair und transparent zu handeln. Mit der Mehrheit zum Lieferkettengesetz auf europäischer Ebene werden nun die Bemühungen hin zu einem fairen Miteinander in einer globalisierten, arbeitsteiligen Welt, endlich zur überprüfbaren gesetzlichen Realität. Das ist ein wichtiger Schritt“, sagt Katharina Krammer, Geschäftsführerin des Weltladens Amstetten, zur aktuellen politischen Entscheidung.


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