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STADT HAAG. Stadt Haag steht vor einem bedeutenden Schritt in die digitale Zukunft: Der Antrag für den flächendeckenden Ausbau des Glasfasernetzes (LWL) im ländlichen Bereich wurde positiv vorbegutachtet. Nun wartet man auf den Fördervertrag mit der Bundesregierung, um das Projekt offiziell starten zu können. Die Koordination des Ausbaus übernimmt der Dienstleistungsverband Amstetten, während die Planung und Einreichung durch die Firma IKW begleitet wurden.

(V. l.) Vize-Bürgermeister Anton Pfaffeneder, Gemeinderat Raimund Metz, Bürgermeister Lukas Michlmayr und Stadtrat Gerold Strigl (Foto: Stadtgemeinde Haag)

Der geplante Ausbau wird 560 Gebäude und 860 Wohneinheiten im gesamten ländlichen Gebiet an das moderne Glasfasernetz anschließen. Damit wird eine flächendeckende, zukunftssichere Internetversorgung mit einer Trassenlänge von über 100 Kilometern gewährleistet.

Geschätzte Gesamtbaukosten: 9,8 Millionen Euro

Mit dem Erhalt des Fördervertrages können die bereits vorliegenden Grobplanungen in Detailplanungen übergehen, sodass die Bauarbeiten zügig beginnen können. Die Schätzungen laut Fördervertrag belaufen sich für die Gesamtbaukosten auf 9,8 Millionen Euro, wobei die Förderquote des Bundes bei etwa 80 Prozent liegen wird.

Die Stadtgemeinde Haag wird eine zentrale Rolle als Informationsdrehscheibe für die Bevölkerung einnehmen. Bürger erhalten wichtige Informationen zu Themen wie Leitungsführung, Grundbenützung und den Anschluss der einzelnen Haushalte an das neue Netz.

Bürgermeister Lukas Michlmayr (ÖVP) zeigte sich „erfreut über die positive Entwicklung“ und äußerte sich „optimistisch hinsichtlich eines baldigen Baubeginns“: „Eine gute Internetversorgung ist eine der wichtigsten Infrastrukturmaßnahmen der Zukunft. Mit dem Glasfaserausbau sichern wir die digitale Teilhabe und die Wettbewerbsfähigkeit unserer Region.“


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