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AMSTETTEN. Die Stadt Amstetten möchte mit Bürgerbeteiligung flächendeckend 30er-Zonen in Siedlungsgebieten ausrollen. Nicht davon betroffen sind die Zufahrten zu den Siedlungen sowie die Hauptverkehrsrouten.

(V. l.) Georg Riegler-Köttrisch (Mobilitätsexperte Stadt), Vizebürgermeister Markus Brandstetter, Alexander Henke (startup-Fahrschule Henke), Stadtwachekommandant Manfred Raab, Bernhard Zehetgruber (Mobilitätsmanager NÖ.Regional) und Stadtrat Bernhard Wagner. (Foto: Stadt Amstetten)

Amstetten verfügt bereits seit vielen Jahren über 30iger-Zonen im Gemeindegebiet. Da nun eine Überarbeitung am Programm steht, lud Vizebürgermeister Markus Brandstetter (ÖVP) zu einer Erkundungstour mit dem Fahrrad im Stadtteil Allersdorf ein.

Gemeinsam mit Baustadtrat Bernhard Wagner (SPÖ), Georg Riegler-Köttrisch (Mobilitätsexperte Stadt), Stadtwachekommandant Manfred Raab, Bernhard Zehetgruber (Mobilitätsmanager NÖ.Regional) sowie Alexander Henke (startup-Fahrschule Henke) wurde der Ist-Stand begutachtet. Besprochen wurden dabei unter anderem Gefahrenstellen, einheitliche Markierungen, Lückenschlüsse bei bestehenden 30er-Zonen sowie Verkehrsflüsse.

Allersdorf als „Musterzone“ für Neugestaltung

„Allersdorf eignet sich mit Schule, Kindergarten, Kirche und den neuen Siedlungen als Musterzone für die Neugestaltung der 30er-Zonen im gesamten Gemeindegebiet. Einzelne Straßenabschnitte werden nun von den Experten näher betrachtet“, informiert der Vizebürgermeister.

„Zu den laufenden Geschwindigkeitsüberprüfungen in allen Ortsteilen sind zusätzliche Messungen im Raum Allersdorf geplant. Die Ergebnisse werden, ebenso wie die Anregungen der Bevölkerung hinsichtlich Verkehrsberuhigung, in das Gesamtkonzept einfließen und Schritt für Schritt umgesetzt“, so Brandstetter weiter.

„30er-Zonen tragen wirksam zur Verkehrssicherheit für alle Verkehrsteilnehmer sowie der Anwohner bei. Die Stadt will hier gezielt Maßnahmen setzen“, betont Stadtrat Wagner und verweist dabei speziell auf die Sicherheit der Kinder.


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