Nationalratswahlkampf: Amstettner Bezirks-SPÖ lud zu Auftakt
BEZIRK. Die Bezirks-SPÖ hat den Startschuss für den Nationalratswahlkampf gegeben. Mit einer „klaren Agenda und motivierten Kandidaten“ möchte die Partei die Wähler überzeugen und sich für eine starke Vertretung im Parlament einsetzen.

Landesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig, Bezirksvorsitzende der SPÖ, betonte die „Notwendigkeit einer Politik mit Haltung“: „Unsere Politik richtet sich nach den Bedürfnissen der Menschen im Land. Es geht darum, konsequent für eine bessere Zukunft zu arbeiten, sei es in der Bildung, im Gesundheitswesen oder bei der Schaffung gleicher Bedingungen für Frauen. Wir brauchen eine umfassende Bildungsreform, die allen Kindern und Jugendlichen faire Chancen bietet, und ein leistbares Gesundheitssystem, das allen Menschen zugänglich ist, unabhängig von ihrem Einkommen. Die Teuerung und die Herausforderungen der Klimakrise erfordern mutige Maßnahmen, um sicherzustellen, dass niemand zurückgelassen wird.“
Gesundheitsversorgung
Stadträtin Beate Hochstrasser, Spitzenkandidatin für den Bezirk, machte die Herausforderungen in der Gesundheitsversorgung zum zentralen Thema: „Die Gesundheitsversorgung in Amstetten steht stellvertretend für ganz Österreich vor großen Herausforderungen. Fehlende Wochenenddienste, lange Wartezeiten bei Kassenfachärzten und schwierige Arbeitsbedingungen im Landesklinikum sind nur einige der Probleme, die dringend angegangen werden müssen.“
Ein Anliegen ist Hochstrasser die Sicherung der Wochenenddienste der Hausärzte: „Es ist notwendig, eine finanzielle Abgeltung der Wochenenddienste für Ärztinnen und Ärzte zu gewährleisten. (...) Unser Ziel ist auch, wieder mehr Hausärzte und Fachärzte mit Kassenvertrag zu bringen und damit die bestehenden Ordinationen zu stärken.“
Energiepolitik
Der Nationalratsabgeordnete Alois Schroll macht die aktuelle Energiepolitik der Bundesregierung zum Thema und fordert eine „rasche und wirkungsvolle Überarbeitung der Übergewinnsteuer“: Er kritisiert: „Während große Energiekonzerne in Zeiten der Krise massive Gewinne einfahren, bleibt die Belastung für die Bevölkerung hoch (...).“
Sozial gerechte Umweltpolitik
Landtagsabgeordnete Bürgermeisterin Kerstin Suchan-Mayr spricht sich für eine verantwortungsvolle, sozial gerechte Umweltpolitik aus und fordert konkrete Maßnahmen: „Wir setzen uns dafür ein, dass lokale Maßnahmen ergriffen werden, die den CO2-Ausstoß reduzieren, erneuerbare Energien fördern und soziale Gerechtigkeit stärken.“


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden