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AMSTETTEN. Aufgrund der starken Niederschläge der letzten Tage ist es beim Höllgraben im Bereich des Krautbergsteigs zu einer zehn Meter breiten Hangrutschung gekommen. Die Böden sind aufgrund des Dauerregens stark gesättigt und daher instabil. Weitere Rutschungen können ohne Vorwarnung erfolgen.

  1 / 5   Aufgrund der starken Niederschläge der letzten Tage ist es beim Höllgraben im Bereich des Krautbergsteigs zu einer zehn Meter breiten Hangrutschung gekommen. (Foto: Stadt Amstetten)

Auf Anordnung des Bürgermeisters Christian Haberhauer (ÖVP) wurden sämtliche Zugänge zum Rutschhangbereich aus Sicherheitsgründen sofort gesperrt. Dies betrifft unter anderem auch den Jakobsbrunnenweg.

Für die Anrainer oberhalb des Hanges besteht aufgrund der Beobachtungen laut Stadtgemeinde aktuell keine Gefahr.

Bürgermeister Haberhauer: „Hang wird genau beobachtet“

„Es wurde sofort der Kontakt mit der Wildbach- und Lawinenverbauung aufgenommen. Gemeinsam wird mit dieser und unter Beiziehung von Geotechnikern und Sachverständigen eine Schadensabschätzung und Begutachtung des gesamten Hanges vorgenommen und die weitere Vorgangsweise im Detail festgelegt. Bis dahin werden verstärkte Kontrollen durchgeführt. Der Hang wird genau beobachtet“, so Bürgermeister Haberhauer.

„Für den Bereich wurde bereits im Vorfeld ein Sanierungskonzept in Auftrag gegeben. Die Sicherung des gesamten Hanges und die Umsetzung des Projekts haben oberste Priorität“, ergänzt der Stadt-Chef.

Die Sperre bleibt vorerst für unbestimmte Zeit aufrecht. Es ist verboten den Sperrbereich zu betreten.


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