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AMSTETTEN. Die Stadt Amstetten startet in die Umsetzungsphase des Klimaneutralitätsfahrplans. Das Ziel: Klimaneutralität im Jahr 2040.

(V. l.) Bernhard Sandler (eNu), Markus Pajones (Abteilungsleiter Wirtschafts- und Standortentwicklung), Christoph Sandler (Stadtwerke Amstetten), Sylvia Bartl (Projektleiterin KLARA), Bürgermeister Christian Haberhauer, Vizebürgermeister und Umweltstadtrat Dominic Hörlezeder, Umweltgemeinderätin Michaela Pfaffeneder, Kurt Leonhartsberger (selbstständiger Consulter) und Herbert Greisberger (Geschäftsführer eNu) (Foto: Stadt Amstetten)

„Es braucht klar definierte Maßnahmen, die Schritt für Schritt umgesetzt werden, damit wir unser gestecktes Klimaziel erreichen: Amstetten soll bis 2040 klimaneutral sein“, erklärt Vizebürgermeister Dominic Hörlezeder (Grüne) den Hintergrund für den Klimaneutralitätsfahrplan (KLARA).

Dafür beteiligt sich die Stadt an der Mission „Klimaneutrale Stadt“ des Bundesministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie (BMK) und des Klima- und Energiefonds. „Gemeinsam mit den Stadtwerken, der Energie- und Umweltagentur des Landes NÖ und weiteren Expertinnen und Experten aus Unternehmen, Interessensgruppen und der Bevölkerung wird der Fahrplan erarbeitet. Bürgerbeteiligung wird ein wichtiger Faktor“, informiert Umweltgemeinderätin Michaela Pfaffeneder (ÖVP).

Bürgermeister Haberhauer: „Wollen Vorreiterrolle einnehmen“

Derzeit finden Datenerhebungen statt, etwa im Zusammenhang mit der Treibhausgas-Bilanzierung. Auf Basis der gesammelten Daten können weitere Projekte in den Fahrplan miteingebunden werden. „Als Stadt wollen wir eine Vorreiterrolle einnehmen“, verweist Bürgermeister Christian Haberhauer (ÖVP) auf bereits gesetzte beziehungsweise in Umsetzung befindliche Maßnahmen wie die Neugestaltung des Hauptplatzes, die Umstellung der Straßenbeleuchtung auf energiesparende LEDs, die Attraktivierung des Citybusses oder den Ausbau von PV-Anlagen.

Die Energie- und Umweltagentur des Landes NÖ (eNu), begleitet Niederösterreichs Gemeinden auf dem Weg zur Klimaneutralität. Geschäftsführer Herbert Greisberger unterstreicht die Aussagen des Bürgermeisters: „Amstetten hat in den letzten Jahren bereits vorbildhafte Projekte umgesetzt. Diese gilt es nun mit weiteren innovativen Maßnahmen zu einem Fahrplan zur Klimaneutralität 2040 zu verbinden. Die Energie- und Umweltagentur bringt ihre Erfahrungen mit praxiserprobten Maßnahmen aus ganz Österreich in diesen Prozess ein.“

Stadtwerke als Partner

Wichtiger Partner im Prozess seien die Stadtwerke. „Mit einer klaren Vision der Klimaneutralität und der Nutzung innovativer Technologien schaffen wir eine Plattform, die es ermöglicht, zukunftsfähige Lösungen zu entwickeln und effektiv umzusetzen. Mit dem Klimaneutralitätsfahrplan setzen wir die ersten Schritte auf einem konsequenten Weg einer lebenswerten Zukunft. Damit nehmen wir unsere persönliche und gesellschaftliche Verantwortung war, aktiv einen bedeutenden Beitrag für kommende Generationen zu leisten“, erläutert Christoph Sandler von den Stadtwerken Amstetten.


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