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ANDORF. Einen Einblick in das bäuerliche Leben von einst gewährt der mehr als 200 Jahre alte Brunnbauerhof in Andorf. Baulich fast unverändert ist der für die Region typische Inn-viertler Vierseithof heute eine lebendige Begegnungsstätte für Brauchtum.

Der mehr als 200 Jahre alte Hof steht unter Denkmalschutz. Foto: Brunnbauerhof Andorf
Der mehr als 200 Jahre alte Hof steht unter Denkmalschutz. Foto: Brunnbauerhof Andorf

1995 wurde der Brunnbauerhof in Andorf, dessen ältester Gebäudeteil vor mehr als 200 Jahren erbaut wurde, zum ersten Innviertler Freilichtmuseum und ist ein wichtiger Bestandteil der Pramtaler Museumsstraße. Die großteils originale Einrichtung aus dem Beginn des vorigen Jahrhunderts vermittelt den Besuchern anschaulich, wie die Hofbewohner damals gelebt und gearbeitet haben.

Lebendige Begegnungsstätte

Noch heute wird im Backhaus bei besonderen Anlässen Brot gebacken. Zum Hof gehören auch die etwas abseits gelegene Hauskapelle und ein Fischweiher. Zahlreiche Brauchtumsveranstaltungen beleben den denkmalgeschützten Innviertler Vierseithof das ganze Jahr über. So machen regelmäßig stattfindende Musikantenstammtische, Dichterlesungen und Theateraufführungen das Freilichtmuseum zu einer lebendigen Begegnungsstätte für Alt und Jung.

Lange Nacht der Museen

Kulturbegeisterte Nachtschwärmer können im Rahmen der Langen Nacht der Museen am Samstag, 7. Oktober, die einmalige Gelegenheit nutzen und den Brunnbauerhof einmal nachts erforschen.

Samstag, 7. Oktober 2017: Lange Nacht der Museen18 bis 1 Uhr

Sonntag, 22. Oktober 2017: Tag des offenen Ateliers mit Ingrid Pojer und Angela Ratzenberger10 bis 17 Uhr

Sonntag, 12. November 2017: In den Advent mit der Natternbacher Stubenmusi, mit Bewirtung und kleinem Adventmarkt ab 13 Uhr


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