Brauchtum im Innviertler Freilichtmuseum Brunnbauerhof
ANDORF. Einen Einblick in das bäuerliche Leben von einst gewährt der mehr als 200 Jahre alte Brunnbauerhof in Andorf. Baulich fast unverändert ist der für die Region typische Inn-viertler Vierseithof heute eine lebendige Begegnungsstätte für Brauchtum.

1995 wurde der Brunnbauerhof in Andorf, dessen ältester Gebäudeteil vor mehr als 200 Jahren erbaut wurde, zum ersten Innviertler Freilichtmuseum und ist ein wichtiger Bestandteil der Pramtaler Museumsstraße. Die großteils originale Einrichtung aus dem Beginn des vorigen Jahrhunderts vermittelt den Besuchern anschaulich, wie die Hofbewohner damals gelebt und gearbeitet haben.
Lebendige Begegnungsstätte
Noch heute wird im Backhaus bei besonderen Anlässen Brot gebacken. Zum Hof gehören auch die etwas abseits gelegene Hauskapelle und ein Fischweiher. Zahlreiche Brauchtumsveranstaltungen beleben den denkmalgeschützten Innviertler Vierseithof das ganze Jahr über. So machen regelmäßig stattfindende Musikantenstammtische, Dichterlesungen und Theateraufführungen das Freilichtmuseum zu einer lebendigen Begegnungsstätte für Alt und Jung.
Lange Nacht der Museen
Kulturbegeisterte Nachtschwärmer können im Rahmen der Langen Nacht der Museen am Samstag, 7. Oktober, die einmalige Gelegenheit nutzen und den Brunnbauerhof einmal nachts erforschen.


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