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Traditionelles Handwerk trifft zeitgenössische Kunst in der Fachschule Andorf

Alexandra Dick, 26.05.2018 17:49

ANDORF/WIEN. Im Jahr des europäischen Kulturerbes 2018 treffen zeitgenössische Kunst, Textil-Design und traditionelles Handwerk aufeinander – auch in der Landwirtschaftlichen Fachschule Andorf. Gemeinsam mit Künstlern aus Wien und Kenia haben sich die Schülerinnen am UNESCO-Projekt „im.material“ beteiligt.

Die Schülerinnen der Fachschule Andorf interpretieren ein Kulturerbe neu.
  1 / 2   Die Schülerinnen der Fachschule Andorf interpretieren ein Kulturerbe neu.

Kunstwerke im öffentlichen Raum machen heuer traditionelle Handwerkstechniken und textile Entwicklungen wie den Europäischen Handblaudruck, der im März 2017 bei der UNESCO zur Aufnahme in die internationale Repräsentative Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit eingereicht wurde, sichtbar. Im Zuge dieses Projektes hatten die Schülerinnen des zweiten und dritten Jahrganges der Fachschule Andorf mit dem Schwerpunkt Eco-Design die Möglichkeit, mit zwei Künstlern zusammenzuarbeiten.

Schüler und Künstler arbeiten zusammen

Gemeinsam mit der Wiener Künstlerin Lisa Niedermayr wurden heimische Färberpflanzen gezogen und an einem Projekttag wurden aus alten Jeans kreative Sitzpölster gefertigt. Mit dem Künstler James Muriuki aus Kenia stellten die Schülerinnen Ende April textile Riesenhandschuhe aus Blaudruckstoffen her. Die Mädchen bekamen Anfang Mai die einmalige Chance, ihr Projekt im Rahmen der Ausstellung im Michaelertor in Wien der Öffentlichkeit zu präsentieren. Die Schülerinnen des Schwerpunktes Gastromanagement orga‑nisierten und führten den Service bei der Eröffnung der Veranstaltung im Michaelertor durch.


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