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SCHÄRDING, ANDORF. Das Internationale Josko Laufmeeting, welches am Samstag, 3. August ab 12 Uhr zum 13. Mal in Andorf über die Bühne geht, hat sich zu einer der wichtigsten Leichtathletikveranstaltungen des Landes entwickelt. Maßgeblich zum Erfolg des Events beigetragen hat Organisator Klaus Angerer.

Klaus Angerer mit seinem Schützling Ina Huemer (Foto: IGLA)
  1 / 4   Klaus Angerer mit seinem Schützling Ina Huemer (Foto: IGLA)

Jahrelang galt der Innviertler als einer der besten 400-Meter-Läufer des Landes. Zahlreiche Staatsmeistertitel und Rekordzeiten prägten seine Laufbahn. So hat der Innviertler noch heute den 400-Meter-Rekord im Bundesland Salzburg inne. Nach seiner aktiven Karriere hat es den Schärdinger in die Trainergefilde verschlagen. Seit Jahren ist Angerer Lauftrainer bei IGLA long life aus Natternbach. Neben seiner Tätigkeit als Trainer fungiert der Schärdinger zudem als Organisator des Laufmeetings in Andorf. „Dass sich unser Event so gut entwickelt hat, macht mich sehr stolz“, berichtet Angerer, der sich auf die Unterstützung von mehr als 100 ehrenamtlichen Helfern verlassen kann. „Besonders die letzten Tage vor der Veranstaltung sind sehr intensiv, denn viele Athleten entscheiden sich oft kurzfristig, ob sie bei uns an den Start gehen. Je näher das Event rückt, desto mehr Mails mit Startanfragen bekomme ich“, so Angerer.

Weißhaidinger als Zugpferd

Ein gern gesehener Gast in Andorf ist der Taufkirchener Lukas Weißhaidinger, der sich vergangenes Wochenende bei den Staatsmeisterschaften in Innsbruck zum vierten Mal den Diskuswurf-Staatsmeistertitel sichern konnte. „Luky ist ein echter Glücksfall für uns. Er ist ein wahrer Zuschauermagnet“, berichtet Angerer. Und weiter: „Er startet hier nicht nur zum Spaß. Luky bereitet sich aktuell auf die Weltmeisterschaft in Doha vor und will sich bei uns den nötigen Feinschliff verpassen.“

Von der EM nach Andorf

fNeben Weißhaidinger genießen weitere Teilnehmer in Andorf einen Heimvorteil. „Unsere IGLA-Athleten trainieren in Andorf. Sie freuen sich besonders auf das Kräftemessen mit nationalen und internationalen Athleten und darauf, vor ihren Fans anzutreten“, berichtet Angerer. Damit meint der Schärdinger zum Beispiel seinen Schützling, Sprinterin Ina Huemer aus Taiskirchen, oder 800-Meter-Läuferin Petra Gumpinger aus Zell an der Pram. Beide waren noch vor Kurzem bei der Nachwuschs-Europameisterschaft in Schweden im Einsatz und wollen in Andorf eine weitere Talentprobe abgeben. Weiters freut sich der Organisator auch auf den Auftritt der Ebenseerin Verena Preiner, der aktuell besten Siebenkämpferin Österreichs. „Verena hat eine unglaubliche Entwicklung hinter sich. Sie hat den Sprung an die Weltspitze geschafft“, meint Angerer, den es gefreut hätte, wenn Ivona Dadic (wurde kürzlich von Preiner als Rekordhalterin abgelöst) in Andorf an den Start gegangen wäre, „Aber leider wird die Welserin nicht kommen“, informiert Angerer.

Keine Altersgruppen

Ein Alleinstellungsmerkmal genießt das Meeting Andorf vor allem bei Läufern. Aus dem einfachen Grund, weil nicht in Altersklassen, sondern nach Bestzeiten gestartet wird. „Dies bietet jungen Läufern die Gelegenheit, mit erfahrenen Spitzenläufern gemeinsam zu laufen“, berichtet Angerer.

Kinderläufe

Ein Highlight beim Josko Laufmeeting sind für den zweifachen Familienvater die Kinderläufe. „Es ist schon toll zu sehen, wie die jungen Leichtahtleten hier in Andorf die ersten Wettkämpfe bestreiten und vor allem, wie viel Spaß sie am Laufen haben“, meint Angerer, dessen beide Kinder ebenfalls vom Leichtathletikfieber befallen sind. „Sie haben auf alle Fälle mein läuferisches Talent geerbt.“

Leichtathletik und Eintritt

So wie in Andorf wird bei vielen Leichtathletikmeetings kein Eintritt verlangt. „Wenn wir nur fünf Euro verlangen würden, dann bin ich mir sicher, dass wir weniger Zuschauer hätten. Das ist aber überall so, wo Leichtathletik-Bewerbe durchgeführt werden. Daher verzichten fast alle Veranstalter auf Eintrittsgelder. Bei uns können die Leute freiwillige Spenden abgeben“, so Angerer, der Unmut über den geplanten Umbau des Gugl-Stadions in ein reines Fußballstadion zeigt. „Das verstehe ich wirklich nicht. Die Gugl war als Trainings- und auch als Veranstaltungsstätte sehr wichtig. Ich hoffe, dass hier eine vernünftige Lösung gefunden wird. Für mich ist diese Entscheidung absolut unverständlich.“ Weitere Informationen unter www.laufmeeting.at


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