Unliebsame Fundstücke
OBERÖSTERREICH. 115 verlorene Gegenstände sorgen jedes Jahr für höchste Gefahr auf Oberösterreichs Autobahnen, warnt die ASFINAG.

Verlorene Gegenstände auf Fahrbahnen sind ein Sicherheitsrisiko. Knapp 1500 Meldungen pro Jahr registriert die ASFINAG österreichweit beim Verlust von Ladegut auf unseren Autobahnen und Schnellstraßen. Dadurch entstehen gefährliche Situationen – Unfälle sind keine Seltenheit. „Die mangelnde Sicherung von Ladegut auf Dachträgern oder Anhängern kann zu verheerenden Unfallfolgen führen. Die Sicherung bei Transporten ist unerlässlich, wenn es um die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer geht. Für uns ist das eine Frage der Fairness im Straßenverkehr: Mit einer ausreichenden Sicherung der Ladung helfen wir, Unfälle zu vermeiden“, erklärt ASFINAG-Geschäftsführer Josef Fiala.
Riskantes Ausweichmanöver
Beinahe jeder Verkehrsteilnehmer hat es schon erlebt: Bei der Fahrt sieht man einen Gegenstand auf der Fahrbahn liegen und muss ausweichen. Gefährlich werden diese Situationen dann, wenn es zu kurzfristigen Reaktionen kommt: Das Lenkrad wird verrissen – der Fahrer verlässt die sichere Fahrspur schlagartig. Der Verlust von Ladegut kann deswegen gerade auf Autobahnen und Schnellstraßen aufgrund der höheren Geschwindigkeiten gefährlich werden. Und zwar für alle Verkehrsteilnehmer. Wenn ein Ladegutverlust gemeldet wird, heißt es für die 43 Autobahnmeistereien rasch handeln, um eben Unfälle durch den Abtransport dieser verlorenen Gegenstände zu verhindern.
Geordnete Sicherung
„Jeder Verkehrsteilnehmer ist gesetzlich dazu verpflichtet, für eine geordnete Sicherung von Ladegut zu sorgen. Die Zahlen zeigen jedoch, dass sich nicht jeder daran hält“, so Fiala. Die Hitliste der verlorenen Gegenstände reicht von Teddybären, Teilen von Zeltkonstruktionen oder Fahrrädern bis hin zu Transportkartons.<


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