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ANSFELDEN. Oberösterreichs größter Motorikpark wurde vergangene Woche in Ansfelden eröffnet. Auf mehr als 20.000 Quadratmetern laden 130 Stationen zur Bewegung ein.

  1 / 13   Landesrätin Birgit Gerstorfer, Bürgermeister Manfred Baumberger, Klubobfrau Helena Kirchmayr und Park-Entwickler Thomas Birnleitern mit Schülern der Sportmittelschule Haid.

Im Kremspark, am ehemaligen Gelände der Landesgartenschau, wurde das attraktive Bewegungsangebot für Menschen aller Altersgruppen geschaffen.

Klubobfrau Helena Kirchmayr (in Vertretung von Wirtschafts- und Sportreferent Landeshauptmann-Stv. Michael Strugl), Bürgermeister Manfred Baumberger sowie die Planer Roland Werthner und Thomas Birnleitner von MotorikDreams haben den Park am 14. November feierlich eröffnet.

Der Park ist eine Maßnahme der „Sportstrategie OÖ 2025“ und wurde mit finanzieller Unterstützung des Landes OÖ errichtet.

„Im Rahmen der „Sportstrategie Oberösterreich 2025“ setzt das Land OÖ auf neue, innovative Maßnahmen, die noch mehr Menschen aller Altersstufen motivieren sollen, sich zu bewegen und sportlich aktiv und fit zu sein. Daher fördert das Sportressort die Errichtung von neuen Motorikparks in Oberösterreich“, betont Klubobfrau Helena Kirchmayr.

Die Stationen wurden nach sport- und trainingswissenschaftlichen Überlegungen entwickelt und bieten vielfältige Herausforderungen in fünf Kernbereichen der Motorik: Koordination, Kraft, Schnelligkeit, Beweglichkeit und Ausdauer.

„Das Bewegungsparadies in Ansfelden ist ein tolles Angebot für Familien, Schulklassen, Vereine, sowie Senioren und stellt eine touristische Attraktion dar. Die Anlage hat landes- bzw. bundesweite Bedeutung und geht von einem Einzugsgebiet von mindestens 60 Kilometern aus. Die Lage im Kremspark, in der Nähe des Haidparks und der Autobahn, ist ideal“, so Kirchmayr.

720.000 Euro Investition

Die Errichtungskosten betragen rund 720.000 Euro und werden zur Hälfte vom Land OÖ, zu 25 Prozent aus einem Leader-Programm und zu 25 Prozent von der Stadt Ansfelden finanziert.

Rollstuhlparcours

Ein Highlight ist der Rollstuhlparcours, der es erstmals auch körperlich beeinträchtigten Menschen möglich macht, ihre Geschicklichkeit und ihr Selbstvertrauen in Bezug auf die Barrieren des täglichen Lebens zu steigern. Der Rollstuhlparcours ist selbstverständlich auch für Fußgänger geeignet.

Ein weiteres Highlight ist die gemeinsame Realisierung der Athletikstationen „Kraft-Pavillon“ (mit Schwerpunkt Rumpf und Beine) und „Calisthenics“ (Eigenkörpergewichts-Übungen mit Schwerpunkt Arme) innerhalb eines Motorikparks – damit steht ein komplettes Fitnessstudio zur Verfügung.

Auch das Weidenlabyrinth der Landesgartenschau wurde reaktiviert, um zusätzliche Orientierungsaufgaben zu schaffen.

Bestehende Wege im Park, sowie die Feuerwehr-Bewerbsbahnen und Veranstaltungsflächen blieben unverändert, Veranstaltungen, etc. sind daher auch weiterhin uneingeschränkt möglich.

„Der Motorikpark Ansfelden ist ein echter Meilenstein in Sachen Sportinfrastruktur in unserer Stadt. Mitten im Grünen macht er Lust auf Bewegung an der frischen Luft. Die Lage direkt an der Krems bietet viele Vorzüge: leichte Erreichbarkeit, zentrale Lage und Kreuzungspunkt von Spaziergängern und Läufern“, zeigte sich Bürgermeister Manfred Baumberger bei der Eröffnung erfreut.

Motorikpark:

Vor 16 Jahren entwickelte Sportwissenschafter Roland Werthner (im Bild) bei der Neuplanung eines bestehenden Fitnessparcours das erste Motorikpark-Konzept.

Seither wurde das Konzept mehrfach ausgezeichnet, mehr als 20 Parks wurden in OÖ bereits verwirklicht.

2015 gründete Werthner gemeinsam mit Sportwissenschafter Thomas Birnleitner die „Motorik Dreams GmbH“.

Mehr als 500 Gerätevariationen haben die beiden bereits entwickelt, 130 davon wurden nun in Ansfelden errichtet.

Ganz neu und extra für Ansfelden entwickelt:

Balancierbalken mit mehr als 60 Schwierigkeitsgradeneine

Gehirnbastelstube

Rollstuhlparcours


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