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ANSFELDEN.  Mit dem neuen Elektro-Lastenfahrrad „Christiania“ leistet die Stadtgemeinde Ansfelden seit vergangener Woche Pionierarbeit.

V.r.: Umweltstadträtin Brigitte Werenka, Bgm. Manfred Baumberger, Kurt Kaltenböck, Bauhofkoordinator Josef Unterholzer, Wolfgang Erringer, Oliver Tremetsberger, Joe Wagner („Zum rostigen Esel“), Anton Mayr und Alexander Maitz. Foto: Stadtgemeinde Ansfelden

„Wir möchten mit dem Lastenfahrrad Akzente in Sachen Klimafreundlichkeit und E-Mobilität setzen. Nach Graz ist Ansfelden erst die zweite Stadt in Österreich, die so ein Lastenrad hat“, erklärt der Ansfeldner Fahrradbeauftragte und Klimacoach Kurt Kaltenböck. „Das E-Lastenfahrrad habe ich letztes Jahr bei einem Besuch in Kopenhagen gesehen, dort wird das Hilfsmittel bereits weitläufig eingesetzt“, sagt Kaltenböck. Übergeben wurde „Christiania“ vergangene Woche vom Fahrradhändler „Rostigen Esel“ aus Linz an die Stadtgemeinde Ansfelden.

Entlastung im Wirtschaftshof

Eingesetzt werden soll das umweltfreundliche Bike vor allem im Ansfeldner Wirtschaftshof, um Müllbehälter zu transportieren und die Gemeindebediensteten körperlich zu entlasten. „Ob für die Müllbeseitigung oder auf internen Transportwegen am Wirtschaftshof. Gerade wenn die Mülleimer voll sind, kommt ein ganz schönes Gewicht zusammen“, so Kaltenböck. Ein vollständig geladener Akku für den E-Antrieb hält einen ganzen Arbeitstag und wird über Nacht unter Verwendung von Strom aus erneuerbaren Energieträgern (Photovoltaikanlage) wieder aufgeladen. Unter diesen Bedingungen wurde das Ansfeldner Projekt auch seitens des Umweltministeriums (BMLFUW) zusätzlich gefördert.


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