Sicheres Heim: Experten gaben nützliche Tipps zum Thema Sicherheit
ANSFELDEN. „Aktion Sicheres Heim“, die landesweite Sicherheitstour der OÖ. Versicherung, machte vergangene Woche beim Gasthaus Hotel Stockinger in Ansfelden halt.

Wer hätte gedacht, dass sich Täter in 50 Prozent aller Einbrüche mit sehr einfachen Hilfsmitteln wie etwa einer Kreditkarte, einem Schraubenzieher oder sogar einem Stück Gartenschlauch Zutritt zu fremden Heimen verschaffen? Brigadier Anton Wachsenegger, der als langjähriger Präventionskoordinator der Landespolizeidirektion OÖ mit diesem Thema bestens vertraut ist, machte den rund 40 Besuchern sehr anschaulich bewusst, dass oft die eigene Nachlässigkeit dazu beiträgt, beispielsweise Eingangstüren mit einer Kreditkarte „knacken“ zu lassen. Dies sei vor allem dann möglich, wenn die Türe nur zugezogen, nicht aber abgesperrt wurde.
Spezialisten klärten auf
„Eine solche Türe gilt als 'nicht abgeschlossen' wodurch kein Versicherungsschutz mehr gewährleistet ist“, informierte im Anschluss an Wachseneggers Vortrag ein Spezialist der Schadenabteilung der Oberösterreichischen Versicherung. Darüberhinaus referierte Hannes Leitner, Geschäftsführer von Elektro Leitner in Enns, über die verschiedenen Möglichkeiten, das eigene Heim zusätzlich zu schützen. Etwa mit Alarmanlagen, Überwachungskameras oder elektronischen Schließsystemen. Interessierte haben am Donnerstag noch die Gelegenheit, einen Vortrag in Leonding zu besuchen. Der zweite Teil der Sicherheitstour startet dann wieder im Herbst.


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