Neueröffnung Bärentrail: Eintauchen und Abtauchen in einzigartige Naturschauspiele
ARBESBACH. Nach zwei Jahren Vorbereitungsarbeit war es am Freitag, 10. Juni, endlich soweit: Der neue Trekkingweg „Bärentrail“, ausgehend vom Bärenwald Arbesbach, wurde feierlich eröffnet. Er führt zu den schönsten Winkeln des Waldviertler Hochlandes, darunter auch einige, die bislang noch nahezu im Verborgenen blieben.

Ab sofort kann die Fährte am „Bärentrail“, einem neuen Netz aus Mehrtages-Trekkingwegen, aufgenommen werden. Dieser lässt die Wanderer in ganz besondere Naturschauspiele eintauchen: urtümliche Moore, ruhige Waldflüsse mit Wasserfällen und Rauschestrecken, bemooste Granitfelsformationen, Waldschluchten, unter Felsen verborgene Bäche. Der Bärentrail erschließt auch eine bislang nahezu unbekannte wilde Schlucht am Großen Kamp. Start und Zielpunkt des viertägigen „Großen Bärentrails“ sowie des eintägigen „Kleinen Bärentrails“ ist stets der Bärenwald Arbesbach.
Eröffnung des Bärentrails
„Wir wollen unseren Besuchern, die teilweise von weit her kommen, ein attraktives Zusatzangebot bieten“, so die „Hausherrin“ des Bärenwaldes, Sigrid Zederbauer, bei der feierlichen Eröffnung. Im Zuge des Vier Pfoten-Projekts wird acht brummigen Gesellen ein Zuhause geboten, allesamt Bären, die niemand mehr haben wollte. Es sind zum Teil alte und nicht mehr die hübschesten Tiere, und dennoch haben sie alle eine ganz persönliche Geschichte zu erzählen, so wie Tom, ein ehemaliger Zirkusbär. Nicht zuletzt deswegen sind die Besucherzahlen im Bärenwald im Steigen begriffen. „Von den etwa 30.000 Bärenwald-Besuchern pro Saison ist ein Großteil begeistert von der hier umgebenden Landschaft. Wir haben gemerkt, dass Erholungssuchende und Naturliebhaber gerne mehr vom Waldviertler Hochland erleben wollen. Genau hier möchten wir sie mit einem regionalen Zusatzangebot abholen“, erklärt Sigrid Zederbauer.
Partner waren rasch gefunden, die Gemeinden Arbesbach, Altmelon, Rappottenstein und Liebenau sagten ohne viel Umschweife ihre Unterstützung zu, „alle haben begonnen, für das Projekt Bärentrail zu brennen“, so Zederbauer. So auch Matthias Schickhofer, Bärentrail-Initiator und Naturfotograf, er schwärmt von der einzigartigen Gegend, wo es noch „echte Naturschätze gibt“ und man „abtauchen und eintauchen kann in die Landschaft“. In dasselbe Horn tönt auch Andreas Schwarzinger, Geschäftsführer von Waldviertel Tourismus: „Das Waldviertel ist an Natur kaum zu überbieten. Das Hauptmotiv für den Waldviertelbesuch ist die unvergleichliche Natur und Landschaft.“
Homepage als unkomplizierte, zentrale Infostelle
Die Website www.baerentrail.at macht es Naturliebhabern leicht, einen mehrtägigen Wanderurlaub unkompliziert zu organisieren. Wegbeschreibungen (in Kurz- und Langversionen, mit und ohne Inputs zu erlebbaren Naturdetails) sowie die nahegelegenen Gastronomiebetriebe können einfach abgerufen werden, ebenso sind organisatorische Details wie z.B. die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln mundgerecht vorportioniert downloadbar.
Über den Bärentrail
Das Tatzensymbol ist das Bärentrail-Logo und weist den Trailern den Weg. Einen tollen ersten Eindruck rund um den Bärentrail vermittelt der Trailer von Matthias Schickhofer: http://www.baerentrail.at/video/
- Die Route des Großen Bärentrails (viertägig): BÄRENWALD Arbesbach – Tannermoor – Arbesbach - Höllfall – Paradies – Rappottenstein / Kirchbach Schütt – Lohnbachfall – Luaga Lucka – Altmelon - Meloner Au - BÄRENWALD.
- Die Route des Kleinen Bärentrails (eintägig): BÄRENWALD – Arbesbach – Teufelsmauer – Luaga Lucka – Altmelon – Meloner Au – BÄRENWALD.


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