Wolfsangriffe in der Region: "Über gezielte Entnahme nachdenken"
RAMMELHOF. In den vergangenen Wochen wurden durch einen Wolfsangriff sechs Schafe in der Gemeinde Langschlag (Siebenhöf und Stierberg) getötet, des weiteren wurden zwei Kühe und ein Kalb in Rammelhof (Gemeinde Arbesbach) angegriffen und verletzt. SPÖ Bezirksvorsitzende Herbert Kraus meldete sich nun aufgrund des jüngsten Vorfalls in seiner Heimatgemeinde Rammelhof zu Wort.

Der jüngste Vorfall in Rammelhof war bereits der dritte in dem Gebiet. Der Wolf-Beauftragte des Landes NÖ nahm vor Ort umgehend DNA-Proben und stellte fest: „Es war mit hoher Sicherheit eine Wolfsattacke“. Den endgültigen Aufschluss zeigt erst die Auswertung der DNA-Proben.
„Der Wolf war für 100 Jahre ausgerottet und die Besiedlung hat sich in dieser Zeit stark verändert. Gegen die Rückkehr ist grundsätzlich nichts einzuwenden, man muss aber die Veränderungen doch sehen. Wenn er wie jetzt in Zonen wie den Truppenübungsplatz bleibt, ist es kein Problem. Sollte er aber Gefahr für die Bevölkerung bringen, wie das Eindringen in Siedlungen oder Ställen, sollte über eine gezielte Entnahme nachgedacht werden“ betont der SPÖ Bezirksvorsitzende und Gemeinderat Herbert Kraus.
Die entstandenen Schäden seien bereits beträchtlich und werden vom Land NÖ getragen. Das Geld werde üblicherweise rasch ausbezahlt, sobald das DNA-Ergebnis vorliege.


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