Christa Dietl: Bilder, die Geschichten erzählen
STEPHANSHART. Die Stephansharter Künstlerin und Kunstpädagogin Christa Dietl zeichnet sich durch vielschichtige Bilder aus.

STEPHANSHART. Die Stephansharter Künstlerin und Kunstpädagogin Christa Dietl wurde 2005 einer breiten Öffentlichkeit mit der Broschüre „Bartl und der Most“ bekannt. Dietls Bartl wurde sogar zum Maskottchen im MostBirnHaus. Seither hat sie in vielen Ausstellungen eine Auswahl ihrer Bilder gezeigt, die mit dem Wort „Vielschichtigkeit“ in mehrfacher Weise beschrieben werden können.Zum einen besteht ein Großteil ihrer Bilder aus mehreren dicken Schichten, von deren oberen Flächen Dietl Linien und Formen frei ritzt und so einen Blick auf die tieferen Schichten freilegt. Bilder, die darauf verweisen, dass auch unter der Oberfläche noch vieles verborgen liegt.Doch Vielschichtigkeit ist auch Dietls Herangehensweise an die Kunst. Sie beschränkt sich nicht auf einen konkreten Stil sondern vermengt Maltechniken und Materialien und findet vom Konkreten bis zum Abstrakten genau jene Kunstform, die ihre Intention am besten ausdrückt.Vielschichtigkeit – oder besser: Vielgeschichtigkeit – ist auch im Bilderbuch „Es ist so schön, ein Freund zu sein“ zu erkennen. In wunderbaren Bildern wird das Leben der Haselmaus gezeigt. Und neben der Hauptgeschichte hat Dietl unzählige Details und kleine Geschichten dazu gemalt, sodass jedes Bild einlädt, es länger zu betrachten. Das gilt für alle Bilder Dietls: Je länger man sie betrachtet, desto mehr Feinheiten lassen sich erkennen.Dietls Bilder sind derzeit unter anderem in der Gemeinschaftsausstellung „Über Wasser“ in der Blau-Gelben Galerie in Weistrach zu betrachten.


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