SCU Ardagger schlägt ASK Mannersdorf verdient mit 1:0
ARDAGGER. Der SCU Ardagger traf heute zuhause in der 1. Niederösterreichischen Landesliga auf Aufsteiger ASK Mannersdorf.

Schon in der dritten Minute setze sich Imran Sadriu auf der linken Seite durch. Sein Pass zur Mitte fand jedoch keinen Abnehmer. Fabian Palzer zog einen Freistoß aus großer Distanz auf das Tor der Gäste. Der Ball ging knapp an der Stange vorbei (6.). In der 15. Minute kamen die Gäste durch einen Weitschuss zu ihrer ersten Chance. SCU-Goalie David Mühlböck faustete zur Ecke. Kurz darauf hatte Innenverteidiger Alexander Klein nach einer Flanke von links die Chance auf das 0:1, doch sein Kopfball ging über das Tor. Ardagger war aber die bessere Mannschaft. In der 18. Minute bewies Sadriu aus einem Distanzschuss seine Gefährlichkeit. In der 37. Minute vergab Thomas Steindl nach einer Hereingabe von Jakob Wöran eine Chance auf das 1:0.
Das Glück erarbeitet
In derselben Tonart ging es auch in der zweiten Halbzeit weiter. Michael Schatz und Jakob Köstler fanden gleich zu Beginn zwei gute Chancen vor. Wie aus dem Nichts kam Mannersdorf dann zu einer Großchance: Aaron Erhart spielte einen Stanglpass zur Mitte direkt vor Mühlböcks Kasten, doch Benjamin Spanel vergab die Gelegenheit zum Führungstreffer. In der 63. Minute fiel zur Freude des Großteils der insgesamt 200 Zuschauer endlich das 1:0. Nach einem Eckball von links kam Wöran von der Strafraumgrenze zum Schuss und versenkte den Ball unhaltbar zur Führung. Die Gäste spielten in der Schlussphase zwar aktiver nach vorne, kamen aber zu keinen guten Chancen mehr. Unter dem Strich steht ein verdienter Sieg für Ardagger, weil sie in der Offensive weit mehr Akzente setzten als der Gegner. „Die erste Halbzeit war sehr zerfahren. Wir haben uns schwer getan, weil Mannersdorf sehr tief gestanden ist. Wir sind in der ersten Halbzeit auch nicht in die Zweikämpfe gekommen. In der zweiten Halbzeit war das besser. Heute haben wir uns das Glück im Gegensatz zu den beiden letzten Partien erarbeitet“, freute sich Trainer Michael Unterberger nach dem Schlusspfiff.


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