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Tips-Glücksstern will dabei helfen, Veit eine normale Zukunft zu ermöglichen

Alexander Kobler, 25.11.2019 11:05

ASPACH/BEZIRK BRAUNAU. In der Zeit vor Weihnachten möchte Tips mit seiner Spendenaktion „Glücksstern“ wieder Familien und Menschen unterstützen, die mit besonderen Schicksalsschlägen zu kämpfen haben. Im Bezirk Braunau werden heuer Spenden für den dreijährigen Veit Hofmann gesammelt, der Anfang des Jahres ein neues Herz transplantiert bekam und dessen noch so junges Leben sich seither gravierend verändert hat.

So viel Lebensfreude wie hier mit seinem Bruder Xaver (r.) will der kleine Veit Hofmann aus Aspach bald wieder versprühen. Foto: Privat

Mit der Aktion Glücksstern will Tips in Zusammenarbeit mit dem Verein Herzkinder, der herztransplantierte Kinder und deren Familien betreut, in diesem Jahr im Bezirk Braunau den kleinen Veit aus Aspach unterstützen. Das jüngste von fünf Kindern der Familie Hofmann lebt seit diesem Jahr mit einem transplantierten Spenderherz, was große Konsequenzen und Umstellungen nicht nur für das Leben des dreijährigen Veit, sondern natürlich auch für die ganze Familie um die Eltern Michaela und Albert bedeutete.Zunächst kam der kleine Kämpfer aus Aspach gesund zur Welt und nichts deutete auf gesundheitliche Probleme hin.

In behüteten Verhältnissen aufgewachsen

Er wuchs in der Großfamilie Hofmann direkt neben einem Bauernhof mit vielen Tieren wie etwa Pferden und Hühnern auf und das behütete und idyllische Familienglück schien perfekt. Im Herbst 2018 bekam Veit dann eine schwere Bronchitis sowie eine Kehlkopfentzündung. Zunächst verbesserte sich nach kürzerer Zeit seine gesundheitliche Situation wieder, kurz nach Weihnachten verschlimmerte sich Veits Zustand allerdings schlagartig. Eine lange Odyssee und Belastung begann von da an für Veit, seine Eltern und seine vier Geschwister. Im Krankenhaus wurden ein stark vergrößertes Herz und eine Herz-Rhythmusstörung festgestellt. Per Hubschrauber wurde der kleine Aspacher ins Klinikum nach Linz geflogen, wo sich sein Zustand zunächst einmal stabilisierte. Kurze Zeit später verschlechterte sich Veits Lage allerdings schon wieder und er musste vier Wochen lang an eine Herz-Lungen-Maschine angehängt werden und erlitt in der Zeit auch noch einen kleinen Schlaganfall. Ende Jänner 2019 wurde Veit Hofmann schließlich wieder aus seiner Tiefschlafphase geholt und die Ärzte hielten es für unwahrscheinlich, dass sich sein Herz wieder vollständig erholen würde.

Herztransplantation war unumgänglich

Eine Herztransplantation war unumgänglich und zum großen Glück war relativ schnell ein Spenderorgan für Veit gefunden, das in Wien transplantiert werden konnte. Veit musste dort für sechs Wochen bleiben. Mittlerweile hat er wieder gelernt, halbwegs selbstständig zu gehen. Es ist aber sehr viel Therapie und Betreuung notwendig, um Veit Schritt für Schritt auf seinem Weg der Genesung zu begleiten. Veits Immunsystem muss seither medikamentös unterdrückt werden, um einer Abstoßung des neuen Herzens vorzubeugen, dadurch ist er auch sehr anfällig für Infekte. Aus diesem Grund ist für Veit auch der Umgang mit Tieren und auch der Familie schwierig geworden, um nicht krank zu werden.

Erkrankung veränderte das Leben der ganzen Familie

„Für uns waren seit der Transplantation und Veits Erkrankung natürlich viele Umstellungen nötig, alleine schon was die Hygienemaßnahmen betrifft. Beispielsweise muss Veit außerhalb des häuslichen Umfelds einen Mundschutz tragen“, erklärt Vater Albert Hofmann. Mit einer kostenintensiven Physio- und Ergotherapie soll sich der kleine Veit aber nach und nach erholen können. Auch für seine zehn, acht, sieben und fünf Jahre alten Geschwister bedeutete die Erkrankung ihres kleinen Bruders natürlich einen klaren Einschnitt in den vorher so harmonischen Familienalltag.

Normale Zukunft ermöglichen

„Mir und natürlich unserer ganzen Familie ist es wichtig, wirklich alles dafür zu tun, um Veit eine annähernd normale Zukunft zu ermöglichen, gerade nach allem, was er in seinem jungen Leben schon durchmachen musste“, sagt Mutter Michaela Hofmann. Beispielsweise soll im Frühjahr ein Vorbau am Haus mit Garderobe, Waschbecken und Dusche installiert werden, damit Keime nicht in den Wohnbereich gelangen können. Auch eine Wärmedämmung in dem älteren Haus muss noch gemacht werden. Durch die Therapien soll Veit mehr Energie und seine alte Lebensfreude wieder zurückerhalten. Geeignete Therapeuten sind aber selten und sehr teuer. Auch für zu Hause will die Familie für Veit spezielle Trainingsgeräte besorgen.

Wer Veit und seine Familie unterstützen möchte, kann im Rahmen der Glücksstern-Aktion auf das Konto des Vereins Herzkinder spenden.

Spendenkonto für Veit:

Verein Herzkinder Österreich

IBAN: AT13 2011 1890 8909 8000

Verwendungszweck:

Tips-Glücksstern Veit


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