Sattelschlepper bei Unfall auf A1 völlig zerstört, Fahrer unverletzt
Bei einem Verkehrsunfall auf der A1 wurde ein Sattelkraftfahrzeug völlig zerstört und beide Tanks sowie der Motorblock aufgerissen. Der Fahrer, ein 48-jähriger Pole, konnte sich unverletzt selbst aus dem Wrack befreien, wurde aber vorsorglich zur Untersuchung ins UKH Linz eingeliefert.Der Pole prallte im Gemeindegebiet Asten aus bislang unbekannter Ursache gegen den zwischen Pannenstreifen und Abfahrtsrampe (Richtung St.Florian/Asten) angebrachten Pralldämpfer des Leitschienenbogens. Das Sattelzugfahrzeug knickte in der Folge nach rechts ein und durchstieß die Leitschiene in einer Länge von 30 Meter. Der mit 20 Tonnen Kfz-Teilen beladene Sattelanhänger schob das Zugfahrzeug in die dem Pannenstreifen angrenzende Wiese. Durch die beschädigten Tanks traten rund 200 Liter Dieselkraftstoff und Motoröl in das Erdreich und in das Entwässerungssystem eindrangen. Nach Besichtigung der Unfallstelle durch den Umweltreferenten der BH Linz-Land wurde das Abtragen des kontaminierten Erdreichs angeordnet. Zur Bergung des durch Leitschienenteile verkeilten Schwerfahrzeuges waren Züge der Berufsfeuerwehr Linz, sowie der Freiwilligen Feuerwehren St. Florian und Rohrbach im Einsatz.


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