Ganzjährige Öffnung Kraftwerksbrücke Abwinden-Asten beschlossen
ASTEN. Seitdem 2009 ein Radfahrer nach einem Unfall am Donauradweg bei Glatteis den privaten Grundeigentümer geklagt hat, waren die Kraftwerksüberfahrten bei Abwinden und Ottensheim nur noch eingeschränktpassierbar.

Nachdem die Gemeinden Ottensheim und Wilhering bereits im Herbst 2016 eine Vereinbarung mit der Verbund Hydro Power zur dauerhaften Öffnung erzielt haben, hat gestern auch der Luftenberger Gemeinderat positiv eine im Juni 2017 finalisierte Vereinbarung einstimmig beschlossen, den Weg für eineganzjährige Öffnung frei gemacht.
Initiative gegründet
Im Jahr 2014 wurde die Initiative „Ganzjährige Öffnung Donaukraftwerksbrücken“ gegründet, deren Sprecher Wolfgang Schmidt aus Enns und Gerhard Fischer, auch Sprecher der Radlobby Steyregg sind. Während sich Schmidt vorwiegend um die erfolgreiche Online-Petition und Facebookseite kümmerte, führte Gerhard Fischer viele direkte Gespräche mit den Beteiligten und schmiedete Unterstützungsallianzen.
Große Unterstützung
Zu Beginn schien eine mögliche Lösung schier aussichtslos, alle Beteiligten betonten, dass man schon 2010 alles versucht habe und sogar der damalige Landeshauptmann Pühringer mit seinen Vermittlungsversuchen gescheitert sei: die rechtliche Lage wäre viel zu komplex. Große Unterstützung fand man aber mit Michael Hammer und Gottfried Kneifel, die über den damaligen Vizekanzler Mitterlehner das Eis bei der Verbund Hydro Power zum Schmelzen brachten. Knackpunkt blieb aber, dass auf der Kraftwerksbrücke aus technischen Gründenkeinerlei Streumittel zu Einsatz kommen dürfen.
Stein kam ins Rollen
Durch viele Gespräche, große Hartnäckigkeit und Vermittlungsversuchen seitens der Radlobby Steyregg konnte ein Knoten nach dem anderen gelöst werden, eine Eigendynamik kam in Gang, immer mehr Beteiligte sahen dadurch eine Lösung in Sichtweite und intensivierten ihre Bemühungen, gingen aufeinander zu.
Lösungen kamen Zustande
„Wir freuen uns sehr über das Zustandekommen einer Lösung und bedanken uns für die großartige Unterstützung aller Beteiligten! Ganz besonders im Namen aller Betroffenen Alltagsradler und Freizeitaktivisten natürlich bei der Gemeinde Luftenberg ohne deren Bemühungen und Haftungsübernahmen eine Lösung unmöglich gewesen wäre, sowie bei der VHP, der OÖ Tourismus und der viadonau! Und allen die positiv mitgewirkt haben“, ist Gerhard Fischer sichtlich erleichtert und dankbar.
Weitere Infos unter www.facebook.com/OeffnungDonaukraftwerke.


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