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ASTEN. Vom 2. auf den 3. Mai wurde der Maibaum der SPÖ-Asten von einer Maibaumbande gestohlen. Die Maibaumwache konnte die Diebe im Vornherein bereits dreimall abwehren, beim vierten Mal allerdings gelang das Vorhaben.

Nach zähen Verhandlungen mit dem Vorsitzenden der Maibaumbande, Hannes Landerl, und dem Ortsparteiobmann der SPÖ-Asten, Sen Ercan, konnte ein Termin für die Rückgabe und die Auslöse fixiert werden. Am 18. Mai ab 16 Uhr trafen die Diebe mit dem Diebesgut, brauchtumskonform wieder geschmückt, am Marktplatz ein.

Verzögerung

Die Ortspartei der SPÖ wartete mit Jause und Getränken den Gästen auf. Nachdem es aber Petrus zuerst nicht ganz gut meinte mit der Aktion, mussten sich alle Teilnehmer ins Trockene zurückziehen und fingen schon mal mit der Jause an, die von der SPÖ und von Bürgermeister Karl Kollingbaum gesponsert worden war.

Perfekt koordiniert

Nachdem sich die Wolken verzogen hatten und die Sonne wieder hervor kam, fing die Maibaumbande mit dem traditionellen Aufstellen des Baumes per Hand an. Die perfekte Koordination der 16 Aufsteller, die dazwischen mit Getränken versorgt werden mussten, übernahm der Vorsitzende der Bande.

Gelebtes Brauchtum

Nachdem die schweißtreibende Arbeit erledigt und der Baum seinen Bestimmungszustand wieder hatte konnte der Brauch voll ausgelebt und die Tat gemeinsam gefeiert werden. Bis spät in die Nachtstunden feierten die Diebe und die Bestohlenen gemeinsam, lautstark, singend. Conclusio: So soll es sein, so sollte Brauchtum gelebt werden!


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