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ASTEN/ST. FLORIAN. Mehr als 50 Kinder und Erwachsene nahmen an der Friedenswallfahrt mit Gebet und Stationen von der Stiftskirche St. Florian nach Asten, unter der Leitung von Familie Obereder teil. In der Pfarrkirche Asten fand dann eine mit rhythmischen Liedern gestaltete Friedensmesse mit Zelebrant Altbischof Klaus Küng und weitern neun Priestern statt.

  1 / 3   Alle Preisträger: Manuela Steiner (Vertreterin Jugend für das Leben), Weihbischof Athanasius Schneider, Altbischof Klaus Küng, Pater Josef Herget CM mit Pater Alexander Lainer CM, Altbischof Maximilian Aichern, Vertreter der KISIS und Metallkünstler Pius Frank

Der Festakt begann mit der Festrede durch Hofrat Josef Abfalter, der auf die Fragen einging: „Wann ist Frieden?“ Und „Wie bewahren wir Frieden?“ Außerdem informierte er über die Entstehung der „Europäischen Friedensrose Waldhausen“ und über deren drei wichtigen Säulen, dem Friedensgebet, der Friedenswallfahrt und der Friedensarbeit.

Die Verleihung

Im Anschluss daran wurden die metallenen Friedensrosen verliehen.

Aus der Kategorie Ausland: Weihbischof Athanasius Schneider

Kategorie Inland: KISIS – GODS SINGING KIDS

Kategorie Lebensschutz: Jugend für das Leben – Österreich

Anerkennungspreis: Pater Josef Herget CM und Pater Alexander Lainer CM

Nach der Überreichung der Friedensrose durch Bischof Klaus Küng bedankte sich Weihbischof Athanasius Schneider und wies in seinen Worten unter anderem darauf hin, dass wir den Frieden Christie brauchen. Im Anschluss daran erhielten die Vertreter des Vereins KISIS – GODS SINGING KIDS, die Friedensrose. Etwa 30 Kinder bedankten sich mit einem schwungvollen und begeisternden Lied. Nachfolgend nahm Manuela Steiner für die Lebensschutzorganisation „Jugend für das Leben“, die Rose in Empfang. Sie sagte: „Österreich liegt über dem Durchschnitt der Abtreibungsrate in Europa, deshalb könne man nicht von Frieden reden.“ Nichtsdestotrotz werden sie nicht aufgeben, sich für die Ungeborenen einzusetzen und sie hofft auf eine Zukunft und eine Gesellschaft, in der es keine Abtreibung mehr gibt. Den Anerkennungspreis bekamen Pater Josef Herget CM und Pater Alexander Lainer CM. Sie gründeten 1996 das Institut St. Justinus. Es versteht sich als ein Werk der Neuevangelisierung und der Erstverkündigung. Hier werden Katechisten ausgebildet und begleitet. Pater Herget CM wies in seiner Ansprache auf die Worte seines Ordensgründers Vinzenz von Paul hin, der immer wieder gesagt hat: „...fahrt noch einmal hinaus und werft die Netze aus. Unsere Aufgabe ist es, Netze auszuwerfen, aber Bekehrung ist Gnade und Geschenk von Gott.“ Zum Schluss bedankte sich der Initiator und Obmann des Vereins „Europäische Friedensrose Waldhausen“ Pius Frank, bei allen und auch besonders bei Pfarrer Franz Spaller für die Gastfreundschaft in seiner Pfarre.


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