Justizanstalt Asten: Jetzt wird die Politik aktiv
ASTEN. Aufgrund der regen Berichterstattung über die Justizanstalt (JA) Asten, steigt nun auch das politische Interesse. Die Abgeordnete zum Nationalrat Irmgard Griss, Neos-Gemeinderat Thomas Madler und FPÖ OÖ-Klubobmann Herwig Mahr machten sich ihr eigenes Bild über die JA.

„Die Situation in der Justizanstalt Asten ist gravierend. Mittlerweile hat der Zentralausschuss der Justizwache bei seiner Sitzung einstimmig die Forderung nach der Abberufung des interimistischen Anstaltsleiters beschlossen“, zeigt Klubobmann Herwig Mahr dringenden Handlungsbedarf auf. Gemeint ist Martin Kitzberger, der laut FPÖ der Sicherheit einen zu geringen Stellenwert beimessen würde.
Wiederkehrende Zwischenfälle
„Die hohe Zahl an Übergriffen zeigt, dass die ohnehin niedrigen Personalressourcen nicht optimal und schon gar nicht im Sinne des Eigenschutzes der Mitarbeiter eingesetzt werden“, weist Mahr auf die wiederkehrenden Zwischenfälle hin. Tips berichtete in den letzten Monaten ausführlich. Nun habe sich auch der Zentralausschuss einstimmig für die Abberufung des interimistischen Leiters ausgesprochen. Von dessen Vorsitzenden wird Asten als „tickende Zeitbombe“ bezeichnet.
Griss: Vorzeigeanstalt
Ein gänzlich anderes Bild zeichnet Irmgard Griss von JA Asten: „Asten ist eine Vorzeigeanstalt. Es ist beeindruckend, was hier im Maßnahmenvollzug geleistet wird. Einerseits sind die Insassen zu therapieren und auf ihr Leben nach der Entlassung vorzubereiten. Andererseits muss denjenigen, für die ein Leben in Freiheit in absehbarer Zeit aus Sicherheitsgründen nicht möglich ist, trotz ihrer Vergangenheit und trotz ihrer Beeinträchtigungen ein Leben in Würde ermöglicht werden.“ Darüber hinaus ist Griss der Meinung, dass die Medienberichte über die JA Asten in Teilen aufgebauscht werden und nur einen Abschnitt der Realität zeigen würden, „der dem nicht gerecht wird, was dort an guter, ja geradezu hervorragender Arbeit geleistet wird.“
Mahr und Madler: Justizminister muss aktiv werden
Gemeinsam mit Irmgard Griss war auch Neos-Gemeinderat Thomas Madler, der als Astener die Thematik natürlich von einem ganz anderen Blickwinkel aus betrachtet und sich schon lange mit der JA Asten beschäftigt, bei der Führung dabei. „Ich verstehe die Meinung von Irmgard Griss, da man als Nationalrätin eine andere Perspektive hat. Als Astner Gemeinderat, der sich direkt um die Anliegen der Bewohner von Asten kümmert, liegen die Prioritäten einfach woanders, nämlich bei der Sicherheit aller Astner. Ja ich habe auch sehr motiviertes Pflegepersonal gesehen, das bestimmt tolle Arbeit leisten. Aber die Probleme, die wir in Asten haben, werden nur Uniformierte lösen können. Ich war der erste, der bei dem Thema aktiv wurde und es freut mich, dass die FPÖ nun in dieselbe Kerbe schlägt“, so Madler. Letzten Endes – und das fordert sowohl Mahr als auch Madler – müsse in dieser Angelegenheit der Justizminister aktiv werden.


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25.09.2019 21:56
asten zustände
5 jahre asten sind der pure wahnsinn personal teilweise miserabel,essen minderwertig,insassen teilweise nicht therapierbar,beamte nachts alkoholisiert,etc... ihr könnt es schön oder schlechtreden die realität gleicht einem modernen KZ,trotz verbot von zwangsmedikation werden alle sinnlos mit tabletten und spritzen vollgepumpt bis sie durchdrehen. wer sich weigert bleibt lebenslänglich in asten oder kommt woanders hin. ASTEN IST DIE HÖLLE AUF ERDEN !