Kultur-Natur-Landschaft entdecken: Unterkagererhof erfindet sich neu
AUBERG. Als Zentrum für bäuerliche Kultur, Nachhaltigkeit und biologischen Landbau will sich der Unterkagererhof neu positionieren. Seminare und Veranstaltungen am Puls der Zeit sollen auch Städter in die beschauliche Gegend rund um den Denkmalhof locken.

Der Unterkagererhof als typischer Vierseithof mit Hausstock aus dem 17. Jahrhundert, Stallgebäude, Scheune, Trockenboden „Troadkasten“ und vielem mehr zeigt das bäuerliche Leben, wie es seinerzeit in unseren Breitengraden üblich war. Nicht nur beim allseits bekannten Hexenmarkt kommen immer wieder Menschen, um diesen Hof zu bewundern.
Bio-Zentrum
Um aber das Alleinstellungsmerkmal dieses historischen Gebäudes noch hervorzuhen, will man jetzt den Hof zu einem „KulturLandschaftsHof“ erweitern und als Zentrum für bäuerliche Kultur, Nachhaltigkeit und biologischen Landbau positionieren. „Das passt gut, weil wir in Auberg rund drei Viertel der landwirtschaftlichen Fläche biologisch bewirtschaften“, sagt Bürgermeister Michael Lehner, Obmann des Vereins Denkmalhof Unterkagerer. Ein Team ist mit dem Projekt betraut. So wurde nicht nur das Logo neu gestaltet. Auch Kurse wie beispielsweise ein Sensenmäh- und Dengelkurs (Samstag, 6. August) oder Brotbacken wie früher (17.Oktober) soll Menschen neuer Zielgruppen anlocken. „Handwerk ist in Zeiten der Globalisierung entschleunigend“, heißt es dazu. Auch Seminare, Kurse und Jugendcamps werden am Unterkagerer das ganze Jahr über stattfinden. Eine Kooperation gibt es auch mit den umliegenden Gastro-Betrieben. Mehr: www.unterkagererhof.at


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