Villa Rabl wird zum Gastatelier
BAD HALL. Das Land Oberösterreich bietet Kunstschaffenden die Möglichkeit, in sogenannten Gastateliers im In- und Ausland mehrere Wochen an einem Projekt zu arbeiten. Künftig auch in der Kurstadt.

Dauerhafte Gastateliers des Landes befinden sich in Krumau (Tschechien), in Paliano bei Rom sowie im Linzer Salzamt. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit zu Arbeitsaufenthalten in Schloss Weinberg in Kefermarkt und im Rahmen eines Kulturabkommens mit Quebec in Sporoble (Kanada). Ab Juli wird es in der Villa Rabl auch ein Gastatelier an der Kurpromenade in Bad Hall geben – anstelle des bisherigen Standortes in Gmunden.
Denkmalgeschütztes Gebäude
„Die Gastateliers sind ein wichtiges Element der Kulturförderung des Landes, weil wir hier eine Möglichkeit haben, künstlerisches Arbeiten direkt und unmittelbar zu unterstützen. Bad Hall hat eine lange Tradition als Kulturort, zudem mit dem neuen Stadttheater einen wichtigen Impuls für das kulturelle Leben der Stadt und der Region gesetzt“, sagt Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP). Die „Villa Rabl“, ein denkmalgeschütztes Haus, das 1866 nach Plänen von Architekt Theophil Hansen erbaut wurde, befindet sich in sehr ruhiger Lage im Park und ist mit den bisherigen Räumlichkeiten in Gmunden vergleichbar.
137 Quadratmeter
Die Räume – insgesamt rund 137 Quadratmeter – stehen zur Zeit leer, sind vielfältig für künstlerisches Arbeiten nutzbar und bieten zwei Kunstschaffenden gleichzeitig Wohn- und Arbeitsmöglichkeit. Bewerbungen für das neue Gastatelier sind ab sofort möglich. Erstmalig kann es im Juli genutzt werden, da bis dahin noch einige Umbaumaßnahmen notwendig sind.


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