Besuchsverbot bleibt bestehen
BAD HALL. Mit 4. Mai hat das Klinikum Bad Hall den Rehabetrieb nach der coronabedingten Pause wieder gestartet.

In den letzten Wochen haben sich die Experten intensiv auf den neuen Reha-Alltag vorbereitet. Im Mittelpunkt steht der bestmögliche Schutz für Patienten und Personal. „Wie in der behördlichen Verordnung vorgesehen, werden wir im Moment nur jene Fälle behandeln, bei denen die Anschlussheilverfahren unbedingt nötig sind“, erklärt Primar Robert Hatschenberger. Für den Ärztlichen Direktor der Klinik stellt die Wiederaufnahme des Betriebs für Patienten mit Akutbedarf einen unumgänglichen und notwendigen Schritt dar. „Hier geht es um dringend erforderliche professionelle medizinisch-therapeutische Unterstützung und Begleitung, mit der Funktionalitäten aufrechterhalten und die Selbständigkeit sowie Lebensqualität der betroffenen Menschen maßgeblich verbessert werden können“, so Hatschenberger.
Nachfrage ist da
Christian Köck, für das Klinikum Bad Hall zuständiger Geschäftsführer der Klinikum Austria Gruppe, weist in diesem Zusammenhang auch auf die große Nachfrage seitens der Betroffenen hin. „Viele Patienten haben uns in den vergangenen Tagen kontaktiert und fordern die ihnen zugesagten Rehaleistungen auch ein. Wir wollen hier klar unsere Verantwortung wahrnehmen und einen Beitrag leisten, dass möglichst alle Betroffenen gut durch die Krise kommen.“
Sicherheitsvorkehrungen
Bei der Leistungserbringung in der Klinik werden höchste Sicherheitsvorkehrungen getroffen, um mögliche Ansteckungen mit dem Virus zu verhindern. Vorabinformationen, ausführliche Befragungen und Gesundheitschecks mit allen neu ankommenden Patienten sollen eine realistische Einschätzung zu deren Zustand liefern. Auch im klinischen Ablauf und bei den Therapien gibt es Adaptierungen des Normalbetriebs, um die Patienten sowie die Belegschaft bestmöglich zu schützen. „Für unsere Mitarbeiter stellen wir natürlich Schutzkleidung und Schutzmasken zur Verfügung, um das Risiko einzudämmen. Auch laufende Schulungen zum Thema Hygiene gehören zum Alltag“, informiert Hatschenberger und ergänzt: „Aufrecht bleibt das Besuchsverbot. Ab wann und in welcher Form Besuche wieder möglich sein werden, wissen wir noch nicht. Hier gilt es vorerst, die allgemeine Entwicklung abzuwarten.“


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